Al Andalus - Das Märchen vom Toleranten Islam

Europa und Türkei

These:

Europa und Türkei sind Partner und brauchen sich gegenseitig; strategisch und wirtschaftlich. Die Türkei wird wohl nicht Vollmitglied werden, braucht es auch nicht; aber Europa muß die Türkei als sehr wichtigen Ordnungsfaktor in NO/Mittelasien und als Bindeglied NO/Mitteasien-Europa anerkennen. Die Türken sind längst nicht mehr Bittsteller; sie und die Russen haben sich erfolgreich zwischen den Rohstoffen Zentralasiens und Europa "zwischengeschaltet" und in NO geht ohnehin kaum etwas gegen die Türkei als wichtigen regional player.

Antwort:

Die Türkei ist ein wichtiges Land zwischen dem mittleren Osten und Europa. Diese Realität ist unstrittig.

In Punkto EU-Beitritt sind die Türken Bittsteller.Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Europa wird seine Werte nicht für Rohstoffe aus Zentralasien aufgeben.

Die Abhängigkeit von Rohstoffen ist als politisches Problem erkannt worden. Die großen Nutznießer wie Saudi Arabien, VAE, Iran fördern den weltweiten Jihad. Nicht nur aus umweltpolitischen sondern auch aus sicherheitspolitischen Gründen muss die Abhängigkeit von Öl verringert werden.

Seitdem wird von der EU aus zuächst versucht, diese Abhängigkeit zu diversifizieren, so dass kein Rohstofflieferant diese Abhängigkeit zu politischen Zwecken missbrauchen kann. Da ist dann die Türkei neben vielen anderen Ländern wie Norwegen, Russland, Georgien, Lybien, Saudi Arabien, Irak, Iran, Canada, Venezuela, Nigeria,.... nur einer von vielen "Partnern".

Die Abhängigkeit von Öl und Gas nimmt kontinuierlich durch die Förderung und den Ausbau alternativer Energieträger ab. Dieser Prozess wird schließlich dazu führen, dass der mittlere Osten als Region wirtschaftlich und politisch an Bedeutung verlieren wird. Die Türkei als "Bindeglied" zwischen Europa und diesen Regionen wird damit ebenso an Bedeutung verlieren.

Muslime in Deutschland

Hartmut Krauss

Muslime in Deutschland: (Des-)Integration, religiöse Bindung, weltanschaulich-politische Orientierung und islamistische Radikalisierungspotentiale.

Kritische Darstellung und Kommentierung der Studie des Bundesministeriums des Inneren.


http://www.glasnost.de/autoren/krauss/studie.html

Islam / Faschismus

"Irgendwer meinte mal: Die politische Korrektheit von heute ist der Faschismus von Morgen."

Wie stehen sie denn zu dem Tragen von Hakenkreuzen und weiteren Symbolen des Faschismus? Ist die Verkündung faschistischer Ideologien in Deutschland zu gewähren? Bislang ist es verboten und es besteht auch kein Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit dieses Verbots. Ist die Toleranz von faschistischen Symbolen nicht etwa der Faschismus von morgen?

In demselben Lichte können sie die Niqab betrachten. Es ist das Symbol einer verfassungsfeindlichen Ideologie, nämlich des Islam. Ist damit nicht die politische korrekte Toleranz von heute dann der Islamismus von morgen? Wollen sie in einem Gottesstaat wie Saudi Arabien oder Iran leben?

Falls sie diesen Vergleich als zu krass ansehen, können wir ja mal die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Islam und dem Nationalsozialismus aufzählen. Die Distanz dieser beiden Ideologien zu unserer Demokratei würde ich in etwa als gleichgroß taxieren.

Kirche / Islam

"Zum einen haben sie ja recht. Sicher wird der Islam als politische Ideologie genutzt. Aber wurde das nicht auch mit dem Christentum gemacht?

Die kath. Kirche kann garnicht so viel wieder gut machen, wie sie im Laufe der Jahrhunderte angerichtet hat.

Sie hat ja nicht nur Menschen auf dem Gewissen, nein sie hat die gesamte Entwicklung der Zivilisation verzögert, in dem sie Bildung, Wissenschaft, Philosophie und Psychologie massiv unterdrückt hat.

Die Römer, Griechen, ja sogar die Araber waren bereits Jahrhunderte dem Mittelalter entwicklungstechnisch voraus."

Antwort:

Schauen sie, durch den ständigen Vergleich mit der katholischen Kirche lenken sie nur vom Thema ab und verharmlosen das Problem. Die katholische Kirche erkennt ausdrücklich die Trennung zwischen Kirche und Staat an. Das wird mit folgendem Bibelzitat Jesu begründet:

Markus 12, 17: Da sprach Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie wunderten sich über ihn.

Johannes 18, 36: Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; ...

Das Reich des Islam ist diese Welt. Mohammed war oberster Religionsführer, Richter, Staatslenker und Kriegsherr in einem. Das ist das Vorbild, die Sunnan, dem die Muslime (85-90% Sunniten) nachzueifern haben.

Was sagt also Mohammed zu dem Reich Gottes?

Sahih Bukhari, Band 1, Buch 8, Hadith 387

Allahs Apostel sagte: "Mir ist befohlen worden, die Menschen zu bekämpfen, bis sie sagen:" Keiner hat das Recht, angebetet zu werden, außer Allah. " Und wenn sie es sagen, wenn sie beten wie unsere Gebete, unsere Gebetsrichtung einhalten, schlachten, wie wir schlachten, nur dann ist ihr Blut und Besitz uns heilig und wir werden sie nicht stören außer rechtmäßig und Allah wird mit ihnen abrechnen.

http://www.usc.edu/schools/college/crcc/engagement/resources/texts/muslim/hadith/bukhari/008.sbt.html

Der Islam wird also nicht als politische Ideologie missbraucht, der Islam ist ganz fundamental eine politische Ideologie. Das Ziel des Islam ist die Weltherrschaft. Sofern die Ungläubigen sich nicht bekehren lassen, dann ist der Krieg, die Gewalt das Mittel der Wahl zur Weltherrschaft.

Wenn sie wollen, dann kann ich ihnen noch Dutzende weitere Belege dazu anführen. Mir fehlt dazu die Zeit. Ich empfehle Ihnen daher ein Buch:

"The legacy of jihad" von Andrew Bostom.

Das ist eine Kompilation von islamischen Texten zum Jihad vom 6. Jahrhundert bis zur Neuzeit.

Türe Zuschlagen

"Nun kann man den Islam prinzipiell ablehnen und ihm die Türe zuschlagen, oder man kann den schon anwesenden Muslime die Hand reichen und den Weg zur Akzeptanz aufzeigen. ..."

Das ist ein schönes Bild, aber zum Händereichen gehören immerhin zwei Personen. Auch die Akzeptanz muss auf Gegenseitigkeit beruhen.

Hier ein paar Grußregeln des Islam:

Ein Muslim hat einen anderen Muslim mit der Grußbotschaft zu grüßen: as-salāmu ʿalaikum (Friede seit mit Dir.) Die Antwort des Muslim ist: alaikumu s-salām, „und auf euch der Frieden!“.

Ein Muslim hat einen Dhimmi nur zu Grüßen, wenn der Gruß vom Dhimmi ausgeht. Auf den Gruß eines Dhimmi hat der Muslim anders zu antwoten, nämlich mit: „Wenn die Schriftbesitzer euch grüßen (sallama ʿalaikum ahlu l-kitāb), dann erwidert: (wa)-ʿalaikum“ - d.h. man benutzte gegenüber einem Nicht-Muslim das Wort salām (Friede) als Wunsch in einer Grußform nicht.

Ein Moslem spricht einem Ungläubigen gegenbüber keinen Friedenswunsch aus.

Diese Regeln sind übrigens auch Schariah, d.h. göttliches Gesetz.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sal%C4%81m

Islam und Grundgesetz

Islam in Deutschland
Niemand kann zwei Herren dienen
Islam und Grundgesetz stehe zueinander in schroffem Gegensatz. Was soll dann islamischer Religionsunterricht vermitteln? Wenn man sich hier nicht entscheidet, droht Chaos. Ein Gastbeitrag von Karl Doehring.



http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~ED9877DD8CBEA4E12A9AD60F9259CC8B9~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Islam und Gewalt

"Warum ich das so sehe, habe ich doch wohl ausführlich dargelegt. Im übrigen sind auch Türken bzw. Moslems nicht automatisch religiös und vom Koran bestimmt. Da gibt es wie bei den Christen auch Unterschiede. Es gibt z.B. auch türkische Muslime die Alkohol trinken oder Schweinefleisch essen. Wenn Sie über die Ergebnisse einer Studie verfügen, die beweist, dass religiöse Türken schlechter integriert sind wie weniger religiöse dann teilen Sie mir es Bitte mit.
Auch sollte inzwischen allgemein bekannt sein, dass auch von deutscher Seite Fehler gemacht worden sind, die für die schlechte Integration bestimmter Immigrantengruppen mitverantwortlich sind."

Antwort:

Nun, ich habe keine Begründung ihren vorherigen Beiträgen entnommmen. Ich stimme zu, dass nicht jeder Muslim im gleichen Maße die Gesetze des Islam befolgt. Aber die Gemeinschaft der Muslime wird sehr wohl vom Islam geprägt.

Ich bin im Besitz von Studien, die zeigen, dass Araber und Türken am schlechtesten integriert sind. Das einzige, was diese beiden Gruppen gemein haben, ist, dass sie überwiegend Muslime sind.

Es gibt auch Studien, die zeigen, dass die Gewaltbereitschaft mit der Religionszugehörigkeit korreliert ist. Danach sind Muslime besonders stark der Gewalt zugeneigt:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,698948,00.html

Lassen sie mich deshalb den Spiegel zitieren:

"Jugendliche aus muslimischen Zuwandererfamilien sind einer neuen Studie zufolge deutlich gewaltbereiter als Migranten anderer Konfessionen. Der Islam, so wie er in Deutschland oft vermittelt würde, fördere eine brutale Machokultur, sagte ein Kriminologe....

Das Ergebnis: Während junge Christen mit steigender Religiosität weniger Gewalttaten begehen, ist bei jungen, männlichen Muslimen das Gegenteil der Fall.

Die Gruppe junger Migranten ohne Konfession sei am besten in die deutsche Gesellschaft integriert. "Sie steuern beispielsweise zu 41,2 Prozent das Abitur an, haben zu 62,9 Prozent deutsche Freunde und fühlen sich zu 66,1 Prozent als Deutsche", erklären die Autoren der Studie. Bei jungen Muslimen sei dies anders: Sie verfolgten zu 15,8 Prozent den Abiturabschluss, hätten zu 28,2 Prozent deutsche Freunde und fühlten sich zu 21,6 Prozent als Deutsche."

Koraninterpretation

" Sie haben recht: das Alte Testament ist durch den Neuen Bund nicht aufgehoben, sondern erfüllt. Aber sehen Sie es mir nach, ich werde hier keine theologische Diskussion mit Ihnen führen. Ich wäre Ihnen aber dankbar, wenn Sie die feinsinnigen Unterscheidungen, mit denen Sie das Christentum zur Akzeptanz führen, auch für den Islam durchführen oder zumindest akzeptieren würden."

Antwort

Wie interpretieren orthodoxe Muslime Ihre Schrift den Koran?

1. Der Koran stammt von Allah höchstpersönlich. Jedes Wort des Koran ist ein göttliches Wort. Allah spricht im Koran direkt zu Mohammed, der die göttliche Verkündung an die Muslime weiterzugeben hat. Das Buch wird folglich verehrt wie ein Heiliger.

2. Der Koran erklärt selber von sich, wie er auszulegen ist. Danach ist der Koran in klarem Arabisch geschrieben. Muslime haben den Koran als ganzes zu befolgen. Er stellt gleichsam das Gesetzbuch der Muslime dar.

Sure 2, Vers 2: "Dies ist (ganz gewiß) das Buch (Allahs), das keinen Anlaß zum Zweifel gibt, (es ist) eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen..."

Eine historisch kritische Auslegung des Textes ist vollkommen unbekannt. Der Koran wird in der Regel wörtlich verstanden. Ferner werden bei der Interpretation, die historischen Umstände der Offenbarung berücksichtigt.

Da der gesamte Koran Gesetz ist, musste ein Verfahren dafür gefunden werden, was Gesetz ist, wenn Widersprüche auftauchen. Dieses Verfahren heißt Abrogation. Danach löschen zeitlich später offenbarte Textpassagen ältere Verse des Koran aus. Die Abrogation beruht auf dem folgenden Koranvers:

Sure 2, Vers 106 Wenn Wir eine Aya aufheben oder der Vergessenheit anheimfallen lassen, so bringen Wir eine bessere als sie oder eine gleichwertige hervor. Weißt du denn nicht, daß Allah Macht über alle Dinge hat?

So jetzt möchte ich dieses Verfahren anhand zweier sehr bekannter Koranverse demonstrieren:

Sure 2, Vers 256. Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen....

Der richtige Weg ist der Islam. Erkennbar geworden ist der Weg aufgrund der klaren Offenbarung des Koran. Offenbart wurde dieser Vers kurz nach der Emigration Mohammeds nach Medina, am Anfang seiner politischen Karriere als Staatsführer und Kriegsherr. Dort war er noch relativ schwach und bedurfte der Hilfe der jüdischen Stämme in Medina (Yatrib).

Sure 9, Vers 5. Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem 9, Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig.

Götzendiener ist die Übersetzung für Muschrikun. Muschrikun sind Menschen, die Allah weitere Götter beigesellen. Das nennt sich Schirk und ist eine der größten Sünden im Islam. Offenbart wurde dieser Vers nachdem Mohammed Mekkah erobert hatte. Er stand also auf dem Gipfel seiner Macht.

Wie ist also dieser Widerspruch aufzulösen? Es gibt keinen Zwang in der Religion und tötet die Götzendiener? Nun, der Vers des Schwertes (Sure 9, Vers 5) wurde zeitlich nach dem Toleranzvers (Sure 2, Vers 256) offenbart und löscht Ihn insoweit aus. Es gilt das Tötungsgebotes des Schwertverses. Der Jihad gegen Muschrikun ist eine heilige Pflicht der Ummah, der Gemeinschaft der Muslime.

Das ist die orthodoxe Lesart des Koran. Der Islam ist die einzige mir bekannte Religion, die eine Kriegsdoktrin hat, Jihad genannt. Damit ist der Krieg gegen Ungläubige zum Zweck der Implementierung des göttlichen Gesetzes gemeint. Es gibt zu diesem Thema unzählige Bücher islamischer Theologen. Es besteht Einigkeit darin, dass der Jihad eine kollektive Pflicht der Ummah ist.

islam und Grundgesetz

Ein gläubiger Moslem, der in Deutschland lebt, der befindet sich in einem Wertekonflikt mit unserer Verfassung. Dieser Wertekonflikt ist der Grund, weshalb die Integration von Moslems in unsere Gesellschaft nicht gelingt. Je gläubiger ein Moslem ist, desto schwieriger wird die Integration. Die Zwangsheirat ist da nur der Gipfel des Eisberges

O.K. Sobald man verstanden hat, dass die Integration von Moslem am Islam scheitert, muss man sich überlegen, wie man reagiert. Die Verfassungswidrigkeit des Islam ist unbestreitbar. Die Frage ist, wie wir eine verfassungswidrige Religions- und Wertegemeinschaft in unserem Land dulden. Wo sind die Grenzen der Toleranz?

1. Bei einem Widerspruch zwischen Deutschem Gesetz und Recht mit der Schariah hat das Deutsche Recht Vorrang.

2. So lange es keine verfassungskonforme Version des Islam gibt, kann es keine Anerkennung oder Unterstützung durch den Staat geben. Die Ausbildung von Imamen and Deutschen Universitäten ist ein Fehler.

3. So lange es keine verfassungskonforme Version des Islam gibt, muss dier weitere Zuzug von Muslimen unterbunden werden. Die Einwanderer müssen ein Wertesystem haben, das mit dem Grundgesetz kompatibel ist. Bei Moslems ist das in der Regel nicht der Fall.

4. Es muss eine offene und schonungslose rationale öffentliche Debatte in Gang gesetzt werden. Diese Debatte darf nicht durch Denkverbote und Rassismusunterstellungen gestört werden. Nur durch schonunglose und offene Kritik kann es zu einem Reformislam kommen.

MFG

Diracdamm

Islam und Grundgesetz

Das Eherecht im Islam zeigt exemplarisch, dass der Islam als Rechtssystem mit unserer Verfassung unvereinbar ist.

Artikel 3 des Grundgesetzes besagt:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Männer und Frauen haben nicht die gleichen Rechte vor der Schariah. Männer dürfen Ihre Frauen bei Ungehorsam schlagen, umgekehrt dürfen Frauen Ihre Männer nicht schlagen. Männer dürfen bis zu vier Fraueh ehelichen. Frauen ist es verboten mehrere Männer zu heiraten. Männer können sich jederzeit von Ihren Frauen scheiden, Frauen könnnen sich nicht ohne weiteres scheiden....

Also, das ist jetzt nur der Anfang, aber die Liste ließe sich ohne weiteres fortsetzen.

Ein gläubiger Moslem, der in Deutschland lebt, der befindet sich in einem Wertekonflikt mit unserer Verfassung. Dieser Wertekonflikt ist der Grund, weshalb die Integration von Moslems in unsere Gesellschaft nicht gelingt. Je gläubiger ein Moslem ist, desto schwieriger wird die Integration. Die Zwangsheirat ist da nur der Gipfel des Eisberges.

Wenn also Deutsche Richter hier verkünden, sie würden Schariah-Recht anwenden, weil es Internationalen Verträgen mit Islamischen Ländern entspräche, dann muss ich deren Kompetenz anzweifeln. Ein Vertrag, der die Anwendung der Schariah vorsieht, ist Grundgesetzwidrig. Ein grundgesetzwidriger Vertrag hat keine Rechtskraft in Deutschland.

weltliches vs. religiöses Gesetz im Islam

Westliches Verständnis:

Man kann nur als Mensch die Gesetze achten und das ist ziemlich unreligiöser Natur. Religiös achtet man nur den Glauben, nicht andere Gesetze.

Islamische Antwort:

Sie wenden hier ein westliches Verständnis von Religion an. Im Islam sind Religion und Staat nicht getrennt. Die Glaubenssätze des Islam sind religiöses und weltliches Gesetz zugleich. Ein gläubiger Moslem wird Ihre Antwort wahrscheinlich überhaupt nicht verstehen, weil die Unterscheidung zwischen weltlichem und religiösem Gesetz dem Islam vollkommen fremd ist.

Sofern also ein Moslem die weltlichen Gesetze achtet, dann nur, weil ihm die Schariah das gebietet. Das Gesetz Gottes, die Schariah, steht über den Gesetzen des Menschen

Ich möchte Ihnen das exemplarisch an der Kairoer Erklärung der Menschenrechte klarmachen. Die Islamischen Mitgliedstaaten in der UNO erkennen die UNO-Menschenrechtserklärung nicht an, weil sie mit der Schariah unvereinbar ist. Statt dessen haben sie eine eigene Erklärung verfasst, die unter dem Vorbehalt der Schariah steht. D.h. Menschenrechte gibt es nur, wenn sie schariahkonform sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

Zwangsehe im Islam

[QUOTE=diracdamm;6463415]Natürlich ist jede Zwangsehe eine arrangierte Ehe. Das Arrangement (der Vertrag) wird zwischen dem Bräutigam und dem Vater der Frau geschlossen. Als Gegenleistung für die Frau wird in der Regel Geld geboten.

Dieses Vorgehen ist auch vollkommen legal im Sinne der Schariah, weil die Frauen ihren Männern zu gehorchen haben. Gehorchen sie nicht, so sind die Männer berechtigt, Zwang auszuüben:

Sure 4, Vers 34. Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß....

[/QUOTE]

So, und jetzt möchte ich die Sunnah des Propheten Mohammeds zitieren. Mohammed hat die Tochter seines gefährten Abu Bakhr, ihr Name ist Aischa, geehelicht, als sie 6 Jahre alt war. Die Ehe hat er "vollzogen", als sie 9 Jahre alt war.

Diese Praxis des Propheten ist Rechtsbildend im Islam. Deswegen ist die Ehelichung von Kindfrauen legal nach der Schariah. Dass es sich dabei um eine Zwangsehe handelt, ist unbestreibar.

'A'isha (Allah möge Ihr gewogen sein) erzählte: Allah's Apostle (Friede sei mit Ihm) heiratete mich, als ich sex Jahre alt war und ich wurde in sein Haus gelassen, als ich neun Jahre alt wurde."

http://www.usc.edu/schools/college/crcc/engagement/resources/texts/muslim/hadith/muslim/008.smt.html#008.3310

http://wikiislam.net/wiki/Forced_Marriage

http://www.usc.edu/schools/college/crcc/engagement/resources/texts/muslim/hadith/muwatta/028.mmt.html#028.28.2.7b

Über die Bezahlung für die Braut gibt es ganze Kapitel in den Hadithen zum nachlesen. Das islamische Rechtssystem behandelt diese Themen mit großer Ausführlichkeit.

Kopf in den Sand?

[QUOTE=schwarzer Schmetterling;6462727]Wir sollten uns nun doch mal einigen, dass in UNSEREM Lande das GG basierend auf dem code civil gilt. ...

Die dauernde Wortklauberei im Koran ist dümmlich, da man bei etwas Wissen genauso die entsprechenden Stellen der Bibel für unsinnige Taten nehmen kann, die durch Christen begangen werden und wurden. ... Und selbiger führte wohl auch zu dein bestehenden Ghettos mit all ihren Problemen - auch religiösen.[/QUOTE]

Ich bin natürlich für das Grundgesetz. Wenn sie allerdings wissen wollen, was der Islam lehrt, dann müssen sie die heiligen Texte des Islam lesen.

Jetzt möchte ich mal einige Grundlagen des orthodoxen Islam erläutern. Islam heißt Gehorsam gegenüber Allah. Muslim ist der Gehorsamübende. Das Glaubensbekenntnis ist: Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Bote.

Was sind die heiligen Texte?

1. Der Koran: Das ist die Botschaft Allahs and die Moslems. Überbringer der Botschaft ist Mohammed.

2. Sunnah: Worte und Taten Mohammeds. Sie sind in den Hadithen und Sirat aufgezeichnet.

Wer also wissen will, was der Islam lehrt, der muss sich unweigerlich mit diesen Texten beschäftigen. Die orthodoxe Auslegung dieser Texte ist in der sogenannten Tafsir-Literatur niedergelegt.

Wer Interesse am Islam hat, dem sei die folgende Lektüre empfohlen:

Koran: http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=58&kapitel=1#gb_found
Hadith: http://www.usc.edu/schools/college/crcc/engagement/resources/texts/muslim/hadith/
Sirat: http://www.faithfreedom.org/Articles/sira/index.htm
Tafsir: http://tafsir.com/

Aber wir können nicht über den Islam reden, ohne seine heiligen Schriften zu lesen. Das wäre sinnlos.

Es ist leider so, dass der orthodoxe Islam den Muslimen verbietet, sich mit Ungläubigen zu solidarisieren. Die Ghettoisierung der Moslems in unserem Land steht also in engem Zusammenhang mit der Lehre des Islam.

Den Politikern ist bisher nur aufgefallen, dass offensichtlich die Imame eine Integration verhindern. Sie glauben, das läge daran, dass die Imame aus dem Ausland kommen und schlecht Deutsch sprechen. Aber, das ist ein Irrglaube. Der Grund ist der Islam selber. Die Ausbildung der Imame in Deutschland wid das Problem nicht lösen. Der Islam selber muss sich ändern. Nur dann kann eine Integration gelingen.

MfG

diracdamm

so gehts nicht weiter!

[QUOTE=waffenstillstand;6454476]... Der Rechtsgehorsam, wie ihn die Verfassung vorgibt, ist der Maßstab, nicht irgendwelche Ideen und Inhalte der Religion.[/QUOTE]

Islam heißt Gehorsam, Gehorsam gegenüber Allahs Gesetzen. Muslim ist, wer Islam übt, d.h. wer gehorsam gegenüber Allah ist. Muslime sind zu unbedingtem Gehorsam gegenüber Allah verpflichtet. Sie bezeichnen sich selber als Abd'Allah, als Sklaven Allahs.

Die Normen der Verfassung sind für rechtgläubige Moslems vollkommen unverbindlich. Allein der Gehorsam gegenüber Allah gilt. Das führt dann zu den unsäglichen Ehrenmorden. Da werden junge Muslima ermordet, weil sie dem Islam nicht gehorchen. Wer sich vom Islam abwendet, ist Allahs Gesetz gemäß zu töten.

Sind damit alle Moslems Verfassungsfeinde? Natürlich nicht. Das hängt davon ab, wie stark der Glaube ist. Aber ein wahrlich orthodoxer Muslim ist ein Feind Deutschlands.

Unglaubliche Naivität

Muslim:

"Und speziell für die Religionsgemeinschaften ist zu unterstreichen, dass sie des
grundrechtlichen Schutzes nicht verlustig gehen, wenn ihre Glaubensinhalte zu den
Prinzipien der Verfassung in Widerspruch stehen. Die oft zu hörende Frage, ob der
Islam mit dem Grundgesetz vereinbar sei, ist schon falsch gestellt. Denn die Religionsgemeinschaften
müssen sich weder bezüglich der Glaubensinhalte noch in ihren
Organisationsstrukturen an freiheitlichen Verfassungsstaaten orientieren. Sie haben
sich nicht so zu organisieren wie ein demokratischer Rechtsstaat, und ihre Glaubenssätze
dürfen vom Ideal der gleichen Freiheit aller Menschen und ihrer politischen
wie privaten Selbstbestimmung signifikant abweichen. Das ist eine weitere Facette
der Entkoppelung von Recht und Religion. Der katholischen Kirche – um nur ein Beispiel zu nennen – bleibt es freigestellt, durch ein nur von Männern besetztes
Wahlgremium ihr Oberhaupt auf Lebenszeit zu berufen, das zudem mit umfänglichen
Vollmachten ausgestattet ist. Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung
zum Körperschaftsstatus der Zeugen Jehovas deutlich gemacht, dass die
Ausbildung hierarchischer und autoritärer Strukturen, die dem Demokratiemodell
des Grundgesetzes zuwiderlaufen, bei den Religionsgemeinschaften verfassungsrechtlich
geschützt sei. Glaubensinhalte und deren Praktizierung unterliegen keinem
Verfassungsverträglichkeitsvorbehalt – genauso wenig wie sonstige Grundrechtsbetätigungen."
[url]http://www.jura.uni-wuerzburg.de/fileadmin/02160100/Elektronische_Texte/Dreier_Internet.pdf[/url]
S.27f "

Antwort:

Das ist zwar schön und gut. Allerdings regelt die Schariah, das Islamische Recht, nicht nur die Religonsstrukturen der Muslime. Die Schariah regelt den ganzen Staat, einschließlich des Staatsrechts, Zivilrechts und Strafrechts. Dieses Rechtssystem ist mit unserer Verfassung unvereinbar. Beispielsweise gebietet das Islamische Recht Apostaten vom Islam zu töten.

Es gibt einen unlösbaren Wertekonflikt zwischen unserem Grundgesetz und dem Islamischen Recht.

Sophie ist nich weise!

[QUOTE=Sophie Amrain]Der Islam akzeptiert aber nicht die UNO-Menschenrechtscharta.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

Was machen sie nun? Stellen Sie sich offensiv gegen den Islam? Wenn nicht, können Sie das dann bitte begründen.

Ich schicke Ihnen das per PN, weil der Spiegel vermutlich diesen Beitrag zensieren wird.

LG[/QUOTE]

Hallo,

Antwort steht im Blog.

Lg,
Sophie[/QUOTE]

"Ich würde sagen, die werden schon ihre Gründe haben, ihre Religion gegen Kritik und Verlassen schützen zu wollen:-)"

Wissen sie wie sich der Islam gegen Kritik und Verlassen schützt?

Kritik am Islam: Blasphemie: Höchtsstrafe: Todesstrafe;

Verlassen des Islam: Apostasie : Todesstrafe.

Ich möchte Sie bitten sich hier darüber schlau zu machen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam

http://en.wikipedia.org/wiki/Islam_and_blasphemy

http://video.google.de/videoplay?docid=3800381023838260593#

Die Kairoer Erklärung der Menschenrecht hat alle Menschenrechte unter den Vorbehalt der Schariah gestellt. Danach hat die Scharia, das Gesetz des Islam, in allen rechtlichen Fragen Vorrang.

Ich bin deshalb mit Ihrer Antwort etwas unzufrieden. Ich finde als aufgeklärter Mensch muss man sich gegen die Tötung von Menschen wegen Glaubensfragen wenden. Wenn Ihnen dazu der Mut fehlt, dann ist Ihre Bekenntnis zu den Menschenrechten ein reines Lippenbekenntnis. Ich hoffe, dass ich mich darin irre.

LG

Moscheebau in Moskau

Auch Russland hat jetzt seine Islam-Debatte - der Bau einer Moschee sorgt für Aufregung in der Hauptstadt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,721809,00.html

Der gemäßigte Führer und Präsident unseres befreundeten NATO-Partners Türkei hat das Folgende zum Moscheenbau gesagt:

"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."

Die Moskauer Bürger sind zurecht besorgt über den Moscheenbau. Der islamische Terror hat ja auch längst Moskau und Russland erreicht.

Hier in Deutschland sollten auch keine weiteren Moscheen gebaut werden, jedenfalls so lange nicht, wie es keinen verfassungskonformen Islam gibt.

Vorbild Israel

"Israel ist sicherlich ein tolles Vorbild für alle die darauf Wert legen, mit möglichst vielen im Konflikt zu leben."

So macht man den Bock zum Gärnter. Die Kriege gegen Israel sind seit seinem bestehen ausschließlich von den Nachbarländern ausgegangen. Diese Konflikte sind religiös motiviert und wenn die religiöse Gewalt sich nicht gegen Israel richtete, dann würde sie gegen den Westen gerichtet. Erst wenn die ganze Welt unter islamischer Herrschaft steht, werden diese Kriege aufhören.

Wenn sie als Dhimmi leben wollen, bitte. Aber, ich meine, Israel muss ein Vorbild sein. Wenn die Immigration so weiter geht, dann werden die Muslime hier auch bald die Intifada ausrufen! In den französischen Vorstädten ist es bereits so weit!

Westen / Islam

[QUOTE=prilblume;6451447]Sehe ich auch so. Aber glauben Sie nicht, dass die Welt diese Diskussion nicht zur Kenntnis nimmt! Und für die Attraktivität als Wirtschaftsstandort oder Einwanderungsland spielt das schon eine Rolle.[/QUOTE]

Diese Diskussion wird in allen diesen Ländern genauso geführt. In Dänemark, in Australien, in Holland in den USA. Die Debatte um die 9/11-Moschee in Manhattan ist Ihnen etwa bekannt.

Nein, der Westen wacht langsamm auf und erkennt, dass es hier eine politische Ideologie gibt, Islam genannt, der dem Westen den Krieg erklärt hat. Die Kriegserklärung stammt von Mohammmed selbst. Jetzt zitiere ich Ihn mal:

Sahih Bukhari: Band 1, Buch 8, No 387:

Allahs Apostel sagte: "Mir ist befohlen worden, die Menschen zu bekämpfen, bis sie sagen:" Keiner hat das Recht, angebetet zu werden, außer Allah. " Und wenn sie es sagen, beten wie unsere Gebete, unsere Gebetsrichtung einhalten und Schlachten, wie wir schlachten, nur dann ist ihr Blut und Besitz uns heilig und wir werden Sie nicht stören außer rechtlich und ihre Abrechnung wird mit Allah sein. "

Hier nachzulesen:

http://www.usc.edu/schools/college/crcc/engagement/resources/texts/muslim/hadith/bukhari/008.sbt.html

Leitwerte / Leitkultur

Wie halten Sie es mit Gesetzen, die sich fortwährend ändern? Mal ehrlich, meinen Sie nicht auch, dass ein Gesetz eher Ausfluss einer Kultur als deren Quelle ist?

Die Werte, die ich meine, sind in Artikel 1 und 20 GG niedergelegt. Sie unterliegen der sogenannten Ewigkeitsgarantie, d.h. sie sind unveränderlich!

Artikel 1 GG: (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Art. 20 GG Art 20
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Es geht um Regeln des Zusammmenlebens und da gelten diese Gesetze. Ob diese Werte Ausfluss oder Quelle einer "Kultur" sind, ist wurscht. Das sind die Regeln, BASTA. Wer das nicht mag, TSCHÜSS

Wer hier über Beethoven oder Goethe nachdenkt, der ist auf dem Holzweg. Für die Integration von Menschen ist es egal, ob sie gewisse Werke der Kunst schätzen oder kennen. Das ist wurscht! Es geht hier ausschließlich um Regeln des Zusammenlebens.

Es gibt leider eine Gruppe von Zuwanderern, nämlich ein großer Teil der islamischen Gemeinde, die die Werte des Grundgesetzes ablehnen. Nach orthodoxem Islam geht alle Staatsgewalt von Allah aus. Der Koran ist die Verfassung und die Schariah das Gesetz. Die Staatsgewalt wird vom Kalifen in Nachfolge Mohammeds ausgeführt. D.h. der Kalif vereint Gesetzgebung, Exekutive und Rechtsprechung. Universelle Menschenrechte gibt es auch nicht. Männer stehen über den Frauen. Muslime stehen über Nicht-Muslimen. Nicht-Muslime sind Dhimmis, Harbis oder Sklaven. Harbis und Sklaven haben überhaupt keine Rechte. Muslimen ist es verboten, Nicht-Muslime zu ehren oder mit ihnen Freundschaften zu schließen.

So, und jetzt kommt die Preisfrage? Was haben diejenigen Einwanderer in Europa gemein, die sich nicht integrieren?

In Großbrittanien: Pakistanis, Inder

In Frankreich: Algerier, Marokkaner,..

In Deutschland: Türken, Kurden...

Pakistanis, Algerier und Türken sprechen vollkommmen verschiedene Sprachen und kommen aus vollkommmen unterschiedlichen Kulturen oder Ländern. Also, was vereint die große Mehrheit dieser Eiwanderer? Richtig, es sind Moslems!

Es gibt keine Probleme mit pakistanischen, türkischen oder Algerischen Einwanderern, die Christen, Juden oder Atheisten sind. Es gibt auch so gut wie keine Probleme mit italienischen,spanischen, irischen, polnischen, thailändischen, vietnamesischen, chinesischen und japanischen Immigranten. Wieso?

Das Integrationsproblem ist ein ganz fundamentaler Wertekonflikt. Die "Kultur" spielt insofern eine untergeordnete Rolle.

Es geht also um Leitwerte und Leitregeln. Der Begriff Leitkultur ist zu unpräzise, um die eigentliche Problematik zu charakterisieren.

Islam vs. Menschenrechte und Demokratie

[QUOTE=Knut Olsen;6444881]Das erzählen sie mal Ratzinger und seinen Freunden, den Piussen.[/QUOTE]

Die katholische Kirche achtet universelle Menschenrechte, die Trennung zwischen Staat und Religion sowie die Demokratie. Der Islam achtet keinen dieser Werte.

1. Es gibt keine universellen Menschenrechte unabhängig von Geschlecht und Religion. Der Mann steht rechtlich über der Frau und der Muslim steht über dem kuffar.

2. Religion und Staat sind untrennbar. Der Staat hat die Aufgabe die religiösen Gesetze zu verwirklichen.

3. Oberster Gesetzgeber und Herrscher ist Allah und nicht das Volk. Der oberste Wert ist der Gehorsam des Muslim gegenüber Allah und nicht die menschliche Freiheit und Selbstbestimmmung.

Dieser Wertekonflikt ist so fundamental, dass es da keinen Kompromiss geben kann. Entweder wir gewinnen oder der Islam gewinnt.

LG


PS: Wer Koranzitate oder ähnliches wünscht, bitte nachfragen. Hier wird es auch sehr ausführlich und zutreffendd erklärt:

http://www.youtube.com/watch?v=lmtkeioOtAw

Antiislamismus = Rechtsradikalismus?

[QUOTE=buutzemann;6423744]Der Islam geht vielen aufgeklärten Europäern, salopp gesprochen, auf den Sack. Frauenfeindlich. Patriarchalisch. Die einzige Wahrheit beanspruchend. Aggressiv und "Ungläubige" bedrohend. Das passt nun mal nicht zu unserem voltairistischen,aufgeklärten Europabild. Deshalb sind wir aber NICHT rechtsextrem. Wie kommen unsere Medien und Politiker nur immer wieder auf dieses schmale Brett? Vereinfacht gesagt: Ich finde den Islam sch...e und bin trotzdem links. Das geht. Ganz einfach. Und nun, Herr Wulff? Können Sie mir folgen?[/QUOTE]

Ja, sie sprechen mir aus dem Herzen.

Ich bin für eine Demokratische Staatsform, d.h. alles Staatsgewalt geht vom Volk aus. Der Islam ist dagegen. Oberster Gesetzgeber im Staat ist allein Allah.

Ich bin für die Trennung von Staat und Religion. Der Islam ist dagegen, erst die vollkommene Verschmelzung von Staat und Religion in einem Gottesstaat ist danach legitim.

Ich bin für die Gleichheit vor dem Gesetz, insbesondere die Gleichheit von Mann und Frau, von Gläubigen und Ungläubigen. Der Islam ist dagegen, er befürwortet eine Patriarchalische Gesellschaft. Danach steht der Mann über der Frau, der Moslem über dem Nicht-Moslem, dem Dhimmi oder Harbi.

Ich bin für die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Der Islam ist dagegen. Apostasie und Blasphemie ist mit dem Tode zu bestrafen.

Die Grundsätzliche Einstellung des Islam zu Nicht-Muslimen ist Feindschaft. Der islamische Fachbegriff ist "Al-walā' wa-l-barā'a"

http://de.wikipedia.org/wiki/Al-wal%C4%81%27_wa-l-bar%C4%81%27a

Wie kann man also ein aufgeklärter Demokrat sein, der sich für universelle Menschenrechte einsetzt, und den Islam nicht ablehnen? Wie kann man als Nicht-Muslim sich für die unbeschränkte Religionsausübung des Islam einsetzen, ohne die Grundrechte der Nicht-Muslime aufzugeben?

Das sind schwierige Fragen, denen man sich stellen muss. Aber so zu tun, als ob es da keinen unauflöslichen Wertekonflikt gäbe, ist unehrlich!

Ausbildung von Imamen!

[QUOTE=sysop;6382399]Sie vermitteln bei kulturellen Konflikten, helfen bei Behördengängen, schlichten beim Ehestreit: Muslimische Geistliche sind Alltagsmanager und Seelsorger zugleich. Die Universität Osnabrück bietet nun die ersten Fortbildungsseminare für Imame an. Der Andrang auf die Studienplätze ist groß.

[url]http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,721672,00.html[/url][/QUOTE]

Nun, das hört sich ja toll an, wenn man es so liest:

"Und das Projekt ist dringend notwendig: Tatsächlich sprechen viele der fast 2000 Imame, die hierzulande predigen, kaum Deutsch. Sie bleiben nur wenige Jahre im Land, kehren dann in ihre Heimat, etwa in die Türkei zurück. Sie selbst sind nicht integriert - und sie verhindern als religiöse und gesellschaftliche Autoritäten damit die Integration ihrer Gemeindemitglieder."

Die These ist also, dass die fehlenden Deutschkenntnisse und mangelhafte Integration der Imame selber eine Integration von Muslimen in Deutschland verhindert.

"Doch parallel zur aufgeregten politischen Debatte werden in Deutschland erste Fakten geschaffen, die den demokratischen Islam in Deutschland verankern sollen."

Und hier wird davon ausgegangen, dass es einen "demokratischen Islam" gibt.

Tja, beides ist nachweislich falsch.

1. Der Islam selber verbietet die "Integration" von Muslimen in eine Gesellschaft der Ungläubigen. Hier sind die entsprechenden Gebote Allahs an die Muslime:

Sure 3, Vers 28: Die Gläubigen sollen die Ungläubigen nicht statt der Gläubigen zu Aliah (Freunden, Helfern, Beschützern) nehmen; und wer solches tut, der findet von Allah in nichts Hilfe außer ihr fürchtet euch vor ihnen. Und Allah warnt euch vor Sich Selber, und zu Allah ist die Heimkehr.

Sure 3, Vers 85. Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein.

Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=58&kapitel=3&cHash=708305acd4sure3#gb_found

Was sagt die orthodoxe islamische Theologie zum Verhältnis Gläubige / Ungläubige bzw. Muslim / Kuffar? Hier der Standardkommentar zum Koran:

Ibn Kathir:

The Prohibition of Supporting the Disbelievers

Allah prohibited His believing servants from becoming supporters of the disbelievers, or to take them as comrades with whom they develop friendships, rather than the believers. Allah warned against such behavior when He said,

(And whoever does that, will never be helped by Allah in any way) meaning, whoever commits this act that Allah has prohibited, then Allah will discard him. Similarly, Allah said,

(O you who believe! Take not My enemies and your enemies as friends, showing affection towards them), until,(And whosoever of you does that, then indeed he has gone astray from the straight path.) [60:1]. Allah said,(O you who believe! Take not for friends disbelievers instead of believers. Do you wish to offer Allah a manifest proof against yourselves) [4:144], and,(O you who believe! Take not the Jews and the Christians as friends, they are but friends of each other. And whoever befriends them, then surely, he is one of them.) [5:51].

Allah said, after mentioning the fact that the faithful believers gave their support to the faithful believers among the Muhajirin, Ansar and Bedouins,(And those who disbelieve are allies of one another, (and) if you do not behave the same, there will be Fitnah and oppression on the earth, and a great mischief and corruption.) [8:73].Allah said next,(unless you indeed fear a danger from them) meaning, except those believers who in some areas or times fear for their safety from the disbelievers. In this case, such believers are allowed to show friendship to the disbelievers outwardly, but never inwardly. For instance, Al-Bukhari recorded that Abu Ad-Darda' said, "We smile in the face of some people although our hearts curse them.''

Quelle: http://tafsir.com/default.asp?sid=3&tid=8052

Also, wer des Englischen nicht mächtig ist, der möge sich eine Übersetzung bei http://translate.google.de besorgen.

Die Botschaft ist klar. Es besteht Feindschaft zwischem dem Islam und den Ungläubigen. Dafür gibt es einen festen Begriff in den islamiscchen Rechtswissenschaften, nämlich:

Al-walā' wa-l-barā'a

al-walāʾ wal-barāʾa (arabisch ‏الولاء والبراءة‎) ist ein Rechtsbegriff und muslimischer Grundsatz im Umgang mit den Anhängern anderer Religionen. Übersetzt heißt es etwa „Freundschaft/Unterstützung und Meidung“. Gemeint ist damit der Grundsatz, sich von allen Nichtmuslimen fernzuhalten und die Nähe von Muslimen zu suchen und diese im Notfall gegen Nichtmuslime zu unterstützen.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Al-wal%C4%81%27_wa-l-bar%C4%81%27a

http://salafiyyah-jadeedah.tripod.com/wala_wal_bara/Alee_Imran.htm

Es versteht sich von selbst, dass eine solche Ideologie nicht verfassungskonform ist. Es gibt keinen demokratischen Islam. Der Grund für die fehlende Integration von Muslimen liegt sicherlich in der Indoktrination der Muslime durch Ihre Imame. Nur wird sich daran nichts ändern, wenn die Imame besser Deutsch sprechen. Daran wird sich erst etwas ändern, wenn die Ideologie des Islam selber kritisiert bzw. rational angegriffen wird.

Religonsausübung und Grundgesetz

Ich würde ihnen gerne öffentlich antworten, aber der Spiegel hat meine Beitrag zensiert. Ich vermute, weil ich den Koran zitiert habe:

Jetzt wiederhole ich mich. Die Menschenwürde wird durch die Autonomie des Menschen begründet. Autonomie ist die Fähigkeit nach selbst gewählten Gesetzen zu leben. Auto=selbst Nomos = Gesetz, Autonom: selbst gesetzgebend.

Sure 4, Vers 34:Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.


Sure 4, Vers 34 beraubt Frauen vollkommen Ihrer Freiheit. Damit ist es ein verfassungswidriger Eingriff in die Menschenwürde. Die Verfassung gibt dem Staat den Auftrag, die Bürger vor einem solchen Eingriff zu schützen:

Art 1 (1) GG Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Damit ist die Ausübung des Islam insofern damit in die Würde der Frau eingegriffen wird verfassungswidrig. Ach ja, verfassungswidrig heißt ungesetzlich bzw. verboten.

Ehrenmorde und Islam!

Hier gibt's weitere Informationen zum Thema Islam, was aus Angst tabuisiert wird:

"Sie hat sich benommen wie eine Deutsche"

http://www.youtube.com/watch?v=y-hlbTCWKqA&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=dTystZwDIpc&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=58eD0gpVvJU&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=8ENY6pJwcC8&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=S5siSyUOmwo&feature=related

"Verfolgte Töchter, verlorene Söhne"

http://www.youtube.com/watch?v=U7ol2LCZmMs&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=xSaAAiixYWU&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=149Uw8e1Fn4&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=VS1Q26iXjCM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=saaxIJ3mwJw&feature=related

Morddrohungen = Kleinigkeiten?

"Warum lassen sich so viele Leute dazu herab, Moslems bei jeder noch so dummen Kleinigkeit zurechtzuweisen?"

Das ist vor allem keine Frage sondern eine Feststellung, die Falsch ist: Die Feststellung lautet:

"Viele Leute lassen sich dazu herab, Moslems bei jeder noch so dummen Kleinigkeit zurechtzuweisen."

Das Gegenteil ist der Fall. Die große Mehrheit hat Angst davor, die Moslems zurechtzuweisen. Kritik am Islamm wird als lebensbedrohend wahrgenommen. Die Mordanschläge an Islamkritikern in Holland und Dänemark beweisen das. Der notwendige Polizeischutz für Wilders ist ein weiterer Beleg. Anstatt die Quelle der Gefahr, nämlich den politischen Islam, zu benennen, titelt der Spiegel beispielsweise: "Berlin rüstet sich für Wilders" Als ob Herr Wilders für die ubiquitären Morddrohungen gegen sich selbst verantwortlich wäre.

Antiislamismus = Rechtsradikalismus?

Die Proteste gegen Geert Wilders richten sich gegen seine Position vis a vis dem Islam. Die These lautet: Geert Wilders ist Rechtsextremist, weil er gegen den Islam ist.

Das Problem ist, dass diese Leute damit eine Ideologie verteidigen, die sie eigentlich ablehnen müssten. Allein aus Unkenntnis über die Inhalte des Islam als Glauben kann ein Demokrat den Islam verteidigen. Das möchte ich im Folgenden erläutern.

1. Demokratie, was bedeutet das? Das Demokratieprinzip wird in Artikel 20(2) unseres Grundgesetzes definiert:

Art. 20 (2) GG: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt."

Im Absatz 2 wird das Volk als konstitutiver Begründer der Staatsgewalt definiert. Durch die Formulierung „Alle“ wird festgehalten, dass es keine Gewalt mehr geben darf, die nicht vom Volk begründet ist.

Wie verhält sich also der Islam zur Demokratie? Islam heißt Unterwerfung bzw. Gehorsam. Muslim ist, wer Islam praktiziert. Jemand der sich unterwirft ist Muslim. Der oberste Wert des Islam ist der Gehorsam gegenüber Allah. Der oberste Wert der Demokratie ist die Freiheit des Individuums. Damit bahnt sich der fundamentale Konflikt bereits an.

Das islamische Gesetz ist totalitär in dem Sinne, dass es alle Aspekte des menschlichen Zusammenlebens regelt. Es umfasst neben religiösen Geboten auch zivilrechtliche, strafrechtliche sowie Staatsrechtliche Regelungen. Danach sind Staat und Religion untrennbar. Der einzig legitime Staat ist jener, der Gehorsam gegenüber Allah ist. Die Staatsgewalt geht also von Allah und nicht vom Volk aus. Damit sind Demokratie und Islam unvereinbar.

Zwischenfazit: Demokratie und Islam sind unvereinbar. Ein echter Demokrat ist gegen den Islam bzw. Antiislamist.

Wem oder was hat sich der Muslim zu unterwerfen? Das ergibt sich aus der Schahada, dem islamischen Glaubensbekenntnis. Es ist die erste und oberste Säule des Islam:

Schahada: "Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Bote!".

Wer sich dazu bekennt, ist Muslim.

Als Muslim hat man sich den Gesetzen Allahs zu unterwerfen. Die Botschaft Allahs ist im Koran niedergelegt. Der Koran ist die unerschaffene, ewige und unbestreitbar Botschaft Allahs an die Muslime.

Sure 2, Vers 2 - 5  "Dies ist (ganz gewiß) das Buch (Allahs), das keinen Anlaß zum Zweifel gibt, (es ist) eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen, die an das Verborgene glauben und das Gebet verrichten und von dem ausgeben, was Wir ihnen beschert haben und die an das glauben, was auf dich und vor dir herabgesandt wurde, und die mit dem Jenseits fest rechnen; diese folgen der Leitung ihres Herrn und diese sind die Erfolgreichen."

Der Koran ist somit die oberste Instanz für die Rechtleitung des Muslim. Als zweite Instanz ist die Sunnah des Propheten Mohammed zu nennen. Die Sunnah sind die Worte und Taten Mohammeds, die exemplarisch für das Verhalten von Moslems sind. Dies ergibt sich aus dem Koran selbst:

Sure 8, Vers 20: "Ihr Gläubigen! Gehorchet Gott und Seinem Gesandten (Mohammed) und wendet euch nicht von ihm ab, wo ihr doch hört!

Sure 33, Vers 21. "Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt."

Damit sind der Koran und die Sunnah die Rechtsquellen des Islam. Die Sunnah ist in den sogenannten sahih Hadithen niedergelegt. Damit sind Erzählungen über die Worte und Taten Mohammeds gemeint, die als zuverlässig angesehen werden. Nach der orthodoxen Lehre der Sunniten (ca. 85-90% aller Muslime) gibt es 6 kanonische Sammmlungen dieser Hadithen:

1. Sahih al Buchari,
2. Sahih Muslim
3. Ibn Madscha
4. Abu Dawud
5. Al Thirmidi
6. An Nasai.

Wer selber die Rechtsquellen studieren will, der erhält hier eine gute Zusammenfassung:

http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=58&kapitel=1#gb_found
http://www.usc.edu/schools/college/crcc/engagement/resources/texts/muslim/quran/
http://www.usc.edu/schools/college/crcc/engagement/resources/texts/muslim/hadith/

Schariah sind die Gesetze des Islam, die sich aus den Gesetzesquellen, dem Koran und der Sunnah, ergeben. Fiqh ist der Begriff für die islamische Jurisprudenz. Es gibt vier große Rechtsschulen des sunnitischen Islam (Madhhab):

1. Hanafiya
2. Malikiya
3. Schafi'iya
4. Hanbaliya

Diese vier Rechtsschulen existieren seit dem frühen Mittelalter. Jede dieser vier Rechtsschulen erkennt sich gegenseitig als rechtgläubig an. Ich möchte nun einige Glaubensinhalte zusammenfassen, die seit über 1000 Jahren von allen vier sunnitischen Rechtsschulen geteilt werden:

1. Alle Staatsgewalt geht von Allah aus. Sie wird vom Khalifen in der Nachfolge Mohammeds ausgeübt.

2. Ungehorsame Frauen sind als ultima Ratio zu schlagen, bis sie gehorsam üben.

3. Auf Apostasie (Verlassen des Islam) steht die Todesstrafe.

4.Ehebrecher sind zu steinigen.

5.Polygamie ist für Männer erlaubt aber für Frauen verboten. Männer dürfen bis zu 4 Ehefrauen und unbegrenzt viele Sexsklavinnen haben.

6.Ungläubige im Islamischen Staat, sogenannte Dhimmis, müssen ein Schutzgeld zahlen. Sie dürfen keine öffentlichen Ämter ausüben und Ihre Religion nicht verbreiten.

7.Auf Blasphemie steht die Todesstrafe. Wer Allah oder seinen Propheten beleidigt hat zu sterben.

9. Der Jihad (Anstrengung) zur Verteidigung islamischer Herrschaft ist die individuelle Pflicht jedes Muslim. Jeder Muslim, ob Mann, Frau oder Kind, hat sich am Verteidigungskrieg zu beteiligen. Damit ist die Trennung zwischen Zivilisten und Soldaten hinfällig.

10. Der Jihad zur Ausbreitung islamischer Herrschaft ist eine kollektive Pflicht der Ummah (Gemeinschaft der Muslime). Der offensive Jihad zur Ausbreitung des Islam ist allein vom Khalifen zu erklären. Die Ungläubigen Herrscher müssen vor folgende Wahl gestellt werden:
A. Konversion zum Islam,
B. Unterwerfung unter Islamische Herrschaft als Dhimmmi, oder
C. Tod.

Ich vermute stark, dass die große Mehrheit der Demonstranten gegen Geert Wilders die Gesetze des Islam nicht kennt. Jeder aufrechte Demokrat, jeder freiheitsliebende Mensch, jeder verfechter universeller Menschenrechte muss sich gegen die Gesetze des Islam wenden. Damit sind anständige Menschen Antiislamisten.

Geert Wilders Rechtspopulismus

"Der Staatsschutz ist eingeschaltet, der Ort der Veranstaltung noch geheim: Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen will der niederländische Politiker Geert Wilders am Samstag*in Berlin eine Rede halten. Das Bündnis "Rechtspopulismus stoppen" hat massive Proteste angekündigt. "

Die Frage ist natürlich, ob Geert Wilders ein Rechtspopulist ist und damit die Proteste gerechtfertigt. Was versteht man also unter "Rechtspopulismus"?

Die Vertreter des Rechtspopulismus verbinden radikal rechte Positionen mit einem Bekenntnis zur Demokratie und wenden sich in populistischer Manier etwa gegen Zuwanderer, die Europäische Union und die etablierten Parteien. Radikal rechte Positionen werden im Allgemeinen als Rechtsextremismus angesehen. Damit sind Rechtspopulisten demokratische Rechtsextremisten.

Es ist fraglich, ob Rechtsextrismus überhaupt mit Demokratie vereinbar ist. Ich glaube nicht, weshalb dieser Begriff des Rechtspopulismus eine politische Chimäre ist. Aber das sei dahingestellt.

Vertritt Herr Wilders rechtsradikale Positionen? Was ist also Rechtsextremismus?

Der Begriff Rechtsextremismus dient als Sammelbezeichnung, um faschistische, neonazistische oder ultra-nationalistische politische Ideologien und Aktivitäten zu beschreiben. Deren gemeinsamer Kern ist die Orientierung an der ethnischen Zugehörigkeit, die Infragestellung der rechtlichen Gleichheit der Menschen sowie ein antipluralistisches, antidemokratisches und autoritär geprägtes Gesellschaftsverständnis. Politischen Ausdruck findet dies in Bemühungen, den Nationalstaat zu einer autoritär geführten „Volksgemeinschaft“ umzugestalten. Der Begriff „Volk“ wird dabei rassistisch oder ethnopluralistisch gedeutet.

Herr Wilders ist aber ein Demokrat und freiheitsliebend. Er hat die Partei der Freiheit gegründet. Wofür steht die PVV? Sie steht für Freiheit, ist pro-Israelisch, prochrstlich, prosemitisch, prodemokratisch, .... Die Partei ist weder antisemitisch noch fremdenfeindlich.

Damit komme ich zu folgendem Schluss:

1. Rechtspopulismus als ideologische Vereinigung von Rechtsextremismus und Demokratie ist eine politische Chimäre. Man ist entweder Rechtsextremist oder Demokrat aber niemals beides zugleich.

2. Geert Wilders ist Demokrat und kein Rechtsextremist.