Kirche / Islam

"Zum einen haben sie ja recht. Sicher wird der Islam als politische Ideologie genutzt. Aber wurde das nicht auch mit dem Christentum gemacht?

Die kath. Kirche kann garnicht so viel wieder gut machen, wie sie im Laufe der Jahrhunderte angerichtet hat.

Sie hat ja nicht nur Menschen auf dem Gewissen, nein sie hat die gesamte Entwicklung der Zivilisation verzögert, in dem sie Bildung, Wissenschaft, Philosophie und Psychologie massiv unterdrückt hat.

Die Römer, Griechen, ja sogar die Araber waren bereits Jahrhunderte dem Mittelalter entwicklungstechnisch voraus."

Antwort:

Schauen sie, durch den ständigen Vergleich mit der katholischen Kirche lenken sie nur vom Thema ab und verharmlosen das Problem. Die katholische Kirche erkennt ausdrücklich die Trennung zwischen Kirche und Staat an. Das wird mit folgendem Bibelzitat Jesu begründet:

Markus 12, 17: Da sprach Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie wunderten sich über ihn.

Johannes 18, 36: Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; ...

Das Reich des Islam ist diese Welt. Mohammed war oberster Religionsführer, Richter, Staatslenker und Kriegsherr in einem. Das ist das Vorbild, die Sunnan, dem die Muslime (85-90% Sunniten) nachzueifern haben.

Was sagt also Mohammed zu dem Reich Gottes?

Sahih Bukhari, Band 1, Buch 8, Hadith 387

Allahs Apostel sagte: "Mir ist befohlen worden, die Menschen zu bekämpfen, bis sie sagen:" Keiner hat das Recht, angebetet zu werden, außer Allah. " Und wenn sie es sagen, wenn sie beten wie unsere Gebete, unsere Gebetsrichtung einhalten, schlachten, wie wir schlachten, nur dann ist ihr Blut und Besitz uns heilig und wir werden sie nicht stören außer rechtmäßig und Allah wird mit ihnen abrechnen.

http://www.usc.edu/schools/college/crcc/engagement/resources/texts/muslim/hadith/bukhari/008.sbt.html

Der Islam wird also nicht als politische Ideologie missbraucht, der Islam ist ganz fundamental eine politische Ideologie. Das Ziel des Islam ist die Weltherrschaft. Sofern die Ungläubigen sich nicht bekehren lassen, dann ist der Krieg, die Gewalt das Mittel der Wahl zur Weltherrschaft.

Wenn sie wollen, dann kann ich ihnen noch Dutzende weitere Belege dazu anführen. Mir fehlt dazu die Zeit. Ich empfehle Ihnen daher ein Buch:

"The legacy of jihad" von Andrew Bostom.

Das ist eine Kompilation von islamischen Texten zum Jihad vom 6. Jahrhundert bis zur Neuzeit.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen