Islam und Rassismus

"...Genauso gut könnten Sie einem dunkelhäutigen Menschen oder Menschen mit asiatischen Gesichtszügen sagen. Selbst schuld, wenn der als fremd wahrgenommen wird. Könnte ja auch woanders wohnen..."

Nein, das können sie nicht. Der Islam ist keine Rasse. Der Islam ist eine Weltanschauung und zwar nicht nur eine religiöse Weltanschauung. Jeder Mensch ist für seine Entscheidungen und seine Vorstellungen und Werte selber verantwortlich. Genauso wie Herr Sarazin für seine Thesen verantwortlich ist.

Der Islam ist vor allem auch eine politische Weltanschauung. Islam bedeutet Gehorsam. Muslim ist, wer sich den Gesetzen Allahs unterwirft. Die Gesetze Allahs ist die Schariah. Das ist ein Rechtssystem, das alle Aspekte des menschlichen Lebens regelt, Straftrecht, Zivilrecht, Staatsrecht.... Dieses Gesetz steht über menschlichen Gesetzen. Oberster Gesetzgeber im Staat ist Allah. Das ist die Definition von Theokratie, Gottesherrschaft.

Insofern können sie den Islam mit dem Kommunismus, dem Nationalsozialismus oder der auf universellen Menschenrechten beruhenden liberalen Demokratie vergleichen.

Islam hat mit Rasse nichts zu tun. Das Kopftuch ist Symbol für eine verfassungsfeindliche Weltanschauung, dem Islam.

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