Frau Technau und die Katholophobie


Antje Technau: der Vatikan KANN heutzutage nicht mehr so agieren wie er vielleicht möchte, weil er keine Macht mehr hat. So beklagt der Papst zwar wortreich, dass die europäischen Staaten die Religion aus dem politischen und öffentlichen Leben zurückdrängen, dass der Staat es sich erdreistet, alle Kinder, auch die katholischen, in Sexualkunde und Toleranz für Homosexuelle zu unterrichten und dass an den Universitäten in den Naturwissenschaften der "Schöpfergott" nicht einmal mehr als Möglichkeit berücksichtigt wird. Und wenn der Papst könnte, wie er wollte, dann würde er all dies in seinem Sinne ändern. Aber auf den alten Mann in Rom hört niemand mehr. Und das ist gut so....


Frau Technau, eines wundert mich: Wieso attackieren sie mit solcher Vehemenz die katholische Kirche, aber den Islam verteidigen sie. Was ist denn am Islam besser als am Katholizismus? 


Dann noch ein allgemeiner Beitrag zur Debattenkultur in Deutschland. Als Islamkritiker wird man ja hier im Forum aber auch sonstwo als Rattenfänger bezeichnet. Es wird der Vergleich mit dem Nationalsozialismus hervorbeschworen und überhaupt, jeder der den Islam kritisiert ist 


"islamophob".


Komischerweise wir der entsprechende Vorwurf nicht erhoben, wenn das Christentum kritisiert wird. Die Vehemenz, mit der Frau Technau die katholische Kirche angreift, müsste doch genauso bewertet werden. Wieso ist sie nicht


"katholophob" oder gar


"christophob"?


Ich möchte die Diskutanten also darauf aufmerksam machen, dass hier Denkverbote im öffentlichen Diskurs errichtet werden. Kritik am Islam wird systematisch stygmatisiert, denn sie ist - auch nach islamischer Lehre - den Kuffar verboten. 

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