Der Muslim als Übermensch

Ich möchte in diesem kurzen Aufsatz erläutern, welches Selbstbild Muslime von sich und von Ungläubigen haben. Danach werde ich erläutern, welche rechtlichen und gesellschaftlichen Folgen dieses Selbstbild hat. Schließlich vergleiche ich die islamische Dichotomie zwischen Muslim und Ungläubigen mit der Nationalsozialistischen Unterteilung der Menschen in Über- und Untermenschen.
1. Selbstbild der Muslime 
Die Beziehung der Muslime zu der Welt im Ganzen wird einerseits geprägt von Ihrem Selbstbild und andererseits von Ihrem Bild der Ungläubigen.
Das Selbstbildnis eines Muslim wird letztlich durch Allah im Koran festgelegt.
Sure 3, Vers 110: Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen erstand. Ihr heißet, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah. Und wenn das Volk der Schrift geglaubt hätte, wahrlich, es wäre gut für sie gewesen! Unter ihnen sind Gläubige, aber die Mehrzahl von ihnen sind Frevler.

Die beste Gemeinde bzw. das beste Volk sind danach die Muslime. Grund für Ihre Überlegenheit ist Ihr Glaube an Allah. Deshalb gebieten sie das Rechte und verbieten das Unrechte gemäß Allahs Geboten. Damit sehen sich Muslime kraft Ihrer Religion und moralischen Überlegenheit als die besten Menschen auf Erden an. Die Gemeinschaft der Muslime (die sogenannte Ummah) steht über den Ungläubigen. 

Der zitierte Absatz verrät aber ein weiteres Charakteristikum des Islam, nämlich dass es eine Gesetzesreligion ist. Allah gebietet, was Recht ist, und verbietet, was Unrecht ist. Die Gesetzgebung liegt damit in Allahs Hand und nicht in den Händen der Menschen.

Sure 2, Vers 2: Dies Buch, daran ist kein Zweifel, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen, 3. die da glauben an das Verborgene und das Gebet verrichten und von unsrer Gabe spenden: 4. Und die da glauben an das, was auf dich herabgesandt ward und herabgesandt ward vor dir, und fest aufs Jenseits vertrauen. 5. Diese folgen der Leitung ihres Herrn, und ihnen wird's wohlergehen.
Dieser Vers leitet den eigentlichen Koran ein (Sure 1 ist ein kurzes Gebet an Allah). Das Buch Allahs, der Koran, enthält die Gebote und Verbote, nach denen sich die Muslime zu richten haben. Der Koran ist damit das Grundgesetz bzw. die Verfassung des Islam. Islam heißt Gehorsam und Muslim ist der Gehorchende. Als Muslim betrachtet man sich als Diener oder Sklaven Allahs. Einem anderen Gesetz, beispielsweise dem deutschen Grundgesetz, darf der Muslim nicht dienen.

Der Gehorsam gegenüber Allah ist nach islamischen Glauben ein bedingungsloser Gehorsam. Als Muslim ist es einem verboten, die Gebote Allahs in Frage zu stellen.

Sure 5, Vers 101. O ihr, die ihr glaubt, fragt nicht nach Dingen, die, so sie euch kund würden, euch würden wehe tun. Und so ihr nach ihnen fragt, wenn der (ganze) Koran hinabgesandt wird, werden sie euch kundgetan werden. Allah vergibt dies, denn Allah ist verzeihend und milde. 102. Nach ihnen fragten schon Leute vor euch, alsdann aber glaubten sie nicht hieran. 103. Allah hat nichts festgesetzt hinsichtlich Bahirah oder Saiba oder Wasila oder Hami, vielmehr ersinnen die Ungläubigen Lügen wider Allah, und die meisten von ihnen haben keinen Verstand.

Das stellen von Fragen bereitet Schmerz und führt zum Unglauben. Das ist natürlich verboten. Gleichzeitig wird den Ungläubigen unterstellt, sie seien verstandeslos. Damit wird ein ambivalentes Verhältnis zur Vernunft offenbart. Einerseits führt die kritische Vernunft zum Unglauben, andererseits sind die Ungläubigen unvernünftig. 
Der Widerstreit von Vernunft und Glaube spielte im Islam eine herausragende Rolle und wurde von der Orthodoxie im 11 Jahrhundert entschieden. Danach steht die Allmacht Allahs und die Wahrheit der Offenbarung über der menschlichen Vernunft. Wissenschaftliche Erkenntnisse und naturwissenschaftliche Gesetze sind nur dem Scheine nach richtig, weil sie Allahs Allmacht sonst einschränkten. 
Diese Betrachtung geht auf Al Ghazali zurück, dem größten Islamgelehrten aller Zeiten, und entstammt seiner Widerlegung der Philosophen. Die göttliche Vernunft ist unfassbar durch den Menschen. Als Muslim muss man bedingungslos an Allahs Gebote glauben. Die menschliche Vernunft spielt allein bei der Interpretation  der göttlichen Gebote eine angemessene Rolle. 

Damit ist das muslimische Selbstbild nach orthodoxer Lehre im Wesentlichen zusammengefasst. Muslime sind die bedingunglosen Sklaven Allahs. Sie folgen Allahs Geboten und Verboten. Allah ist der oberste und einzig legitime Gesetzgeber. Deshalb sind Muslime allen anderen Menschen moralisch überlegen.

2. Natur der Ungläubigen 
Die Ausführungen zum Selbstbild der Muslime enthalten bereits Ausführungen zu den Charakteristika der Ungläubigen. Danach sind Ungläubige Frevler, Lügner und ohne Verstand.

Der Koran unterscheidet allerdings bei den Ungläubigen (Kuffar) zwischen Muschrikun (Götzendiener, Polytheisten) und dem Volk des Buches. Mit dem Buch ist die Bibel gemeint. Das Volk des Buches sind die Juden und Christen.
Zunächst möchte ich die allgemeinen Charakteristika der Ungläubigen untersuchen. Dann gilt es zu fragen, wer ungläubig ist und ob die Juden und Christen dazu zählen.

Die Einstellung zu den Ungläubigen ist im Koran nicht statisch sondern unterliegt einem Wandel. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Lebensabschnitten im Leben des Propheten Mohammed. Am Anfang seiner Karriere als Prophet war Mohammed machtlos und auf das Wohlwollen der polytheistischen Mekkaner angewiesen, unter denen er lebte. Bei dem Versuch sich den Mekkanern anzubiedern, offenbarte Mohammed, dass Ihre Gottheiten auch angebetet werden dürfen, nämlich als Fürsprecher vor Allah. Der Erzengel Gabriel wies Ihn dann darauf hin, dass dies keine göttliche sondern eine teuflische Offenbarung sei. Die sogenannten "satanischen Verse" wurden folglich wieder aus dem Koran gestrichen.

Nach der Umsiedlung nach Medina versuchte Mohammed die starke jüdische Gemeinde Medinas zu bekehren. Er wurde jedoch von den Juden nicht als Prophet Gottes anerkannt. In der Folge hat der die Juden aus Medina vertrieben und ausgerottet. 

Diese Entwicklung möchte ich an zwei sehr bekannten Koranversen illustrieren.

Sure 2, Vers 256: Es sei kein Zwang im Glauben. Klar ist nunmehr unterschieden das Rechte vom Irrtum; und wer den Taghut verleugnet und an Allah glaubt, der hält sich an der stärksten Handhabe, in der kein Spalt ist; und Allah ist hörend und wissend.

Dieser Vers wurde offenbart, nachdem Mohammed nach Medina emigriert war und ein Zusammenleben mit der großen jüdischen Gemeinde organisieren musste. Scheinbar gewährt dieser Vers Glaubens- und Gewissensfreiheit. Nach orthodoxer Lehre ist aber nur die Konversion zum Islam damit gemeint. Diese steht einem frei. Apostasie ist verboten und wird mit dem Tode bestraft. 

Sure 9, Vers 30: Und es sprechen die Juden: »Esra ist Allahs Sohn.« Und es sprechen die Nazarener (Christen): »Der Messias ist Allahs Sohn.« Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah, schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos! 

Hier ist von keiner Toleranz mehr die Rede. Diese Offenbarung erfolgte nach der Eroberung Mekkas. Mohammed stand auf dem Gipfel seiner Macht. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welche Verse nun aus islamischer Sicht zu befolgen sind. Diese Frage ist besonders heikel, weil man als Muslime alle Worte Allahs befolgen muss und sich seinen Weisungen nicht widersetzen darf:

Sure 33, Vers 36: "und weder ein gläubiger Mann noch eine gläubige Frau dürfen, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit (die sie betrifft) entschieden haben, in (dieser) ihrer Angelegenheit (frei) wählen. Wer gegen Allah und seinen Gesandten widerspenstig ist, ist (damit vom rechten Weg) offensichtlich abgeirrt."

Der Koran selbst gibt darauf eine Antwort: 

Sure 2, Vers 106: Was wir auch an Versen aufheben oder in Vergessenheit bringen, wir bringen bessere oder gleiche dafür. Weißt du nicht, daß Allah über alle Dinge Macht hat?

Damit sind die chronologisch jüngeren Verse also jene, die die älteren Verse des Koran aufheben. Sure 9 ist die zuletzt offenbarte Sure des Koran. Sie definiert  endgültig das Verhältnis zu den Ungläubigen. 

3. Allgemeines Verhältnis zu Ungläubigen. 

Der islamische Begriff für Ungläubiger ist Kafir (plural Kuffar). Es ist bezeichnend, dass die Konnotation sehr negativ ist. Als Kafir bezeichnet zu werden gleicht im Deutschen dem Schimpfwort "Hurensohn". Das Wort Kafir stammt von der arabischen Wurzel (K-F-R) - Im Arabischen sind die meisten Worte aus Wurzeln bestehend aus drei Konsontanten abgeleitet - Als vorislamischer Begriff bezeichnete KFR Bauern, die den eingepflanzten Samen mit Erde bedecken. Das Wort Kafir bezeichnet also jemanden, der etwas verbirgt. Als religiöser Begriff ist jemand gemeint, der die Wahrheit (den Islam) verbirgt oder verdeckt. 

Damit wird ein besonderes Verständnis von Ungläubigen offenbart. Der Ungläubige ist nicht etwa aus Überzeugung ungläubig. Er erkennt die Wahrheit des Islam (den Samen) sobald sie ihm offenbart wurde. Die Abwendung vom Islam findet also nicht in gutem Willen statt sondern aus Boshaftigkeit. Der Ungläubige erkennt zwar die Wahrheit (den Samen), aber er versucht sie (den Samen) zu verdecken. Das ist die Schuld der Ungläubigen und letztlich auch der Grund für Ihre ewige Verdammnis in der Hölle. 

Sure 48, Vers 28. Er (Allah) ist's, der seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jeden andern Glauben siegreich zu machen. Und Allah genügt als Zeuge. 29. Mohammed ist der Gesandte Allahs, und seine Anhänger sind mitleidlos wider die Ungläubigen, barmherzig untereinander. 

Die Ungläubigen sind die Feinde der Muslime. 

Sure 60, Vers 4: Ihr hattet ein schönes Beispiel an Abraham und den (Leuten) bei ihm, da sie zu ihrem Volk sprachen: »Siehe, wir haben nichts mit euch und mit dem, was ihr außer Allah anbetet, zu schaffen. Wir verleugnen euch, und zwischen uns und euch ist Feindschaft und Haß für immerdar entstanden, bis ihr an Allah allein glaubt. 
Deshalb ist es einem Muslim verboten Freundschaften mit Ungläubigen zu schließen.

Sure 3, Vers 28: Nicht sollen sich die Gläubigen die Ungläubigen zu Freunden/Helfern nehmen, unter Verschmähung der Gläubigen. Wer solches tut, der findet von Gott in nichts Hilfe außer ihr fürchtet euch vor ihnen. Beschützen aber wird euch Allah selber, und zu Allah geht die Heimkehr. 

Die Welt ist aufgeteilt in das Reich des Islam und das Reich des Krieges. Das Reich des Islam (dar al Islam) ist der Ort, wo Allahs Gesetze - die Schariah - oberstes Gesetz sind. Das Reich des Krieges (dar al harb) ist der Rest der Welt. Das Endziel ist es, die gesamte Welt in das Reich des Islam einzugliedern. 
4. Rechtsstatus der Ungläubigen.
Rechtstatus der Muschrikun
Sure 9, Vers 5: Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.

Götzendiener (Muschrikun) habe folglich die Wahl: Entweder Konversion zum Islam oder der Tod. Sie haben kein Lebensrecht im islamischen Staat. 
Rechtsstatus der Schriftbesitzer
Sure 9, Vers 29 Kämpfet gegen jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah und sein Gesandter verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.

Schriftbesitzer (Juden oder Christen) haben die Wahl: Entweder Konversion zum Islam oder Leben als gedemütigter Dhimmi unter der Herrschaft der Muslime oder der Tod. Das Lebensrecht als gedemütigter Dhimmi, Mensch zweiter Klasse, wird von Apologeten des Islam als Ausweis islamischer Toleranz propagiert.  
 Dhimmis müssen einen Tribut dafür zahlen, dass sie im islamischen Staat überhaupt leben dürfen. Dieser Tribut wird jizha genannt. Ein Dhimmi darf keine Macht über einen Muslim innehaben. Dhimmis dürfen keine öffentlichen Ämter ausüben. Das heißt sie sind von jeglicher Beteiligung am Staatswesen ausgeschlossen. Sie dürfen Ihren Glauben nicht nach außen verkünden; sie dürfen keine Moslems konvertieren; sie dürfen keine neuen Gotteshäuser bauen; sie dürfen Ihre bestehenden Gotteshäuser nicht renovieren,... Das entscheidende Merkmal des Dhimmis ist seine Unterwürfigkeit und Demütigung. Die einzelnen Vorschriften gehen auf den Pakt von Umar zurück. 
http://www.pi-news.net/2009/07/der-unselige-pakt-von-umar/
Das Verhältnis zu Ungläubigen ist ein Verhältnis des Krieges. Die Ungläubigen sind die Feinde Allahs und es ist Aufgabe der Muslime, die Herrschaft Allahs auf der Welt zu etablieren und die Ungläubigen zu unterjochen oder zu töten. 

Sure 9, Vers 32: Verlöschen wollen sie Allahs Licht mit ihrem Munde; aber Allah will allein sein Licht vollenden, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist. 33. Er ist's, der entsandt hat seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit, um sie siegreich zu machen über jede andre Religion, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist. 
Das Endziel des Islam ist die Weltherrschaft. 

5. Vergleich mit dem Nationalsozialismus 
Unterschiede 
Der wichtigste Unterschied ist, dass der Nationalsozialismus eine Rassenideologie ist. Die Aufteilung der Menschheit in Über- und Untermenschen wird rassisch bzw. genetisch begründet. Ein rassisch Unreiner kann nicht zum Herrenvolk übertreten. Der Islam teilt die Welt auch in Übermenschen (Muslime) und Untermenschen (Ungläubige) auf, allerdings wird das nicht rassisch sondern moralisch begründet. Ein Ungläubiger hat die Wahl zum Islam überzutreten, der Austritt aus dem Islam ist ihm jedoch verwehrt. Apostasie wird mit dem Tode bestraft. 
Gemeinsamkeiten  
Die folgenden Parallelen zwischen dem Nationalsozialismus und dem Islam sind augenfällig: 
Führerstaat 
Im Islam ist der Führer Allah, dem bedingungslos zu gehorchen ist. Vertreten wird Allah durch den Khalifen auf Erden.
Totalitäre Herrschaft
Die Gesetze Allahs, die Scharia, ist totalitär in dem Sinne, dass sie alle Aspekte des Lebens beherrscht. Der Tagesablauf wird durch die fünf Pflichtgebete bestimmt. Alle Handlungen der Menschen vom Staatsrecht über das Privatrecht bis zu der Frage, mit welcher Hand der Po abzuwischen ist, wird durch Allah geregelt.
Weltherrschaft 
Das ist der Auftrag zur militärischen Eroberung der ganzen Welt für die Übermenschen; der Jihad für Allah. 
Herrschaft durch Terror
Jegliche Form der Kritik an Allah und Mohammed ist verboten. Blasphemie wird mit dem Tode bestraft. Der Austritt aus dem Islam, die Apostasie, wird auch mit dem Tode bestraft. Des weiteren sind Köpfen, Kreuzigen, Abhacken von Händen und Füßen sowie Auspeitschen Bestrafungsformen für Ungehorsam gegenüber Allah.
Aufteilung der Menschheit in Über- und Untermenschen. 
Die Übermenschen (Muslime) herrschen, die Untermenschen (Ungläubige) sind gedemütigte Sklaven oder Dhimmis. 

Auftrag zur Ausrottung von Bevölkerungsgruppen. 
Im Nationalsozialismus die Juden, Zigeuner und Behinderten. Im Islam die Muschrikun, die vor die Wahl Tod oder Konversion zum Islam zu stellen sind. 
Eliminatorischer Judenhass. 
Im Koran werden die Juden mit Affen und Schweinen verglichen. Sie haben den Zorn Allahs auf sich gezogen und sind die ärgsten Feinde der Muslime.

Mohammed hat deshalb verkündet:

"Der Tag des jüngsten Gerichtes wird nicht kommen, bis die Muslime die Juden bekämpfen und töten; wenn sich der Jude hinter Steinen und Bäumen verbergen wird, dann werden die Steine und Bäume sagen: "Oh Muslim, Sklave Allahs, ein Jude verbirgt sich hinter mir, Oh komm und töte ihn." Nur der Gharkadbaum wird es nicht tun, weil es der Baum der Juden ist. Siehe: Sahih Muslim, 41:6985, Sahih Muslim, 41:6981, Sahih Muslim, 41:6982, Sahih Muslim, 41:6983, Sahih Muslim, 41:6984, Sahih al-Bukhari, 4:56:791,Sahih al-Bukhari, 4:52:177

Kommentare:

  1. ungleubige ??? ich denke mal das ihr euch mal am kopf langt vor gott sind alle menschen gleich oder will mir jemand erzähren das im ausland keine sünder gibt oder sonst noch wo

    AntwortenLöschen
  2. gott hat damals die die weld unterwasser gesetzt und mit abraham einen bund gesetzt das wird nie wieder passieren sagte gott und durch jesus haben wir die sünde besiegt das 1 gebot liebe deinen nächsten wie dich selbst

    AntwortenLöschen
  3. Betreffend die für das Selbstbild der Muslime so entscheidende Sure 3, Vers 110: "Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen erstand. Ihr heißet, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah":

    Das ist das übliche Verständnis dieses Verses. Der arabische Text gibt das allerdings nicht her. Das Prädikat „kuntum“ steht im Perfekt und heißt nicht „ihr seid“, sondern „ihr wart“. Wahrscheinlich war - entsprechend den Regeln der arabischen Grammatik - ursprünglich ein Konditionalsatz beabsichtigt: „Ihr wäret das beste Volk ..., so gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche ...“

    AntwortenLöschen
  4. Ja, ich habe das überprüft. Danke für den interessanten Kommentar. Sie haben vollkommen recht:

    http://corpus.quran.com/wordbyword.jsp?chapter=3&verse=110

    Kuntum: "2nd person masculine plural perfect verb"

    Streng genommen müsste es mit "Ihr seid die beste Gemeinde der Menschen gewesen" heißen. So wird es aber von kaum einem Muslim verstanden. Für Ihre Interpretation als Konjunnktiv II (irrealis), "Ihr wäret" kann ich allerdings keine Begründung finden.

    Das ist wiederum ein Beispiel für die unklaren Passagen des Koran. Durch die Interpretation anhand der Sunnah scheint vieles in den Koran nachträglich hineingelesen. Eine echte Exegese des Koran findet nur im ungläubigen Westen statt (Christoph Luxenberg)

    Allerdings gebe ich die Standardinterpretation des Koran wieder. Wenn ich mich mit dem Islam befasse, dann muss ich die Standardlehrmeinung schildern und kann nicht relativ unbekannte Interpretationen als repräsentativ angeben.

    Um zu zeigen, dass ich hier dem Islam kein Unrecht tue, möchte ich den Tafsir Ibn Kathir zitieren, das ist wohl der populärste Korankommentar der Welt:

    (110. You are the best of peoples ever raised up for mankind; you enjoin Al-Ma`ruf (all that Islam has ordained) and forbid Al-Munkar (all that Islam has forbidden), and you believe in Allah. And had the People of the Scripture (Jews and Christians) believed, it would have been better for them; among them are some who have faith, but most of them are Fasiqun (rebellious).) (111. They will do you no harm, barring a trifling annoyance; and if they fight against you, they will show you their backs, and they will not be helped.) (112. They are stricken with humility wherever they may be, except when under a covenant (of protection) from Allah, and a covenant from men; they have drawn on themselves the wrath of Allah, and destitution is put over them. This is because they disbelieved in the Ayat of Allah and killed the Prophets without right. This is because they disobeyed (Allah) and used to transgress (the limits set by Allah).)

    http://www.qtafsir.com/index.php?option=com_content&task=view&id=504&Itemid=46#1

    AntwortenLöschen