Den Islam gibt es nicht!

Islamapologet:

Im Übrigen möchte ich an dieser Stelle nocheinmal (...) darauf hinweisen, dass es DEN Islam gar nicht gibt! Genauso wenig wie: DEN Christ, DEN Europäer, DEN Schwarzen, DEN Chinesen, DEN Buddhist usw.

Antwort:
Na dann fragen sie mal, die Muslime, ob es den Islam gibt! Sie behaupten, den gibt es nicht! Die werden sie für verrückt erklären.

Was die islamischen Sekten angeht: Ca. 85% aller Muslime sind Sunniten. Die restlichen ca. 14% sind Schiiten. Es gibt diverse Sekten, die aber allesamt nicht als Muslime betrachtet werden. Dazu gehören die Bahai, Aleviten, Ahmadias, ... usw... Sie sind auch zahlenmäßig bedeutungslos.

Es gibt eine Weltanschauung, die heißt Islam. Das sind die Glaubensinhalte, die von der Ulama, der Gemeinschaft der islamischen Theologen, als rechter Glaube angesehen wird.

Zu den zentralen Dogmen gehört die Perfektion des Koran, der wortwörtlich von Gott stammt und der mit Gott im Himmel ist - die sogenannte Mutter des Buches.

Dazu gehört die Einheit Gottes, im Gegensatz zur Trinitätslehre des Christentums.

Dazu gehört, dass Mohammed der Bote Allahs ist. Der Siegel der Propheten. Ferner ist Mohammed das Vorbild der Muslime, dem sie nachzueifern und zu dienen haben. Das ist die sogenannte Sunnah des Propheten...

Darin sind sich die Sunniten und Schiiten, ca. 99% aller Muslime einig.

Der Islam ist - im Gegensatz zu Ihrer Behauptung - eine sehr sehr homogene Weltanschauung. Abweichler gibt es sehr wenige, denn Apostasie und Blasphemie wird mit dem Tode bestraft. Da sind sich die Schiiten und Sunniten auch einig.

Aber den Apologeten des Islam ist wirklich kein Taschenspielertrick zu Schade. Da wird eine Weltreligion kurzerhand einfach wegdefiniert.

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