Menschenwürde und Demokratie vs. Islam

Nach christlichem Dogma wird die Menschenwürde durch die Ebenbildlichkeit mit Gott begründet, jedenfalls seit Giovanni Pico della Mirandola. Damit kam er damals in Konflikt mit dem Papst;-) Aber wie wir wissen wandeln sich päpstliche Dogmen mit der Zeit, wenn es auch ab und zu etwas schneller gehen könnte;-)

Die Menschenwürde nach Kant ist in der Autonomie des Menschen begründet. Autonomie heißt wörtlich übersetzt Selbstgesetzgebung. Damit ist die Vorstellung verbunden, dass Menschen nach vernünftigen selbstgewählten Gesetzen leben. Die Vernunft und Freiheit des Menschen begründen seine Würde. Das ist letztlich Grundlage jeder demokratischen Verfassung, wo das Volk, die Gemeinschaft der Menschen, der oberste Gesetzgeber ist.

Man sieht also, dass es einen inneren Zusammenhang zwischen den Begriffen, Menschenwürde, Autonomie und Demokratie gibt.

Diese Vorstellung des Volkes als oberster Gesetzgeber ist in keiner Weise mit dem orthodoxen Islam zu vereinbaren. Oberster Gesetzgeber ist im Islam allein Allah. Der Moslem ist der Knecht Allahs. Muhammad bin Abdallah ist der gepriesene Sohn des Knechtes Allahs. Sein Name, nämlich des Propheten, ist gleichzeitig Programm.

Der Islam ist eine Gesetzesreligion. Oberster Gesetzgeber im Staat ist danach nicht das Volk sondern Allah.

Der Islam ist eine Sklavenreligion. Der ideale Muslim ist der bedingungslose Sklave Allahs. Der ideale Demokrat ist der rationale und autonome Bürger, der sich an der Willensbildung im Staat beteiligt.

Dieser Konflikt zwischen Islam und Grundgesetz ist also absolut fundamental. Er ist unauflöslich.

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