Willkürliches Töten im Koran

Ein Bein und ein Arm werden ihm amputiert - weil sich*Ismail*als 17-Jähriger weigert, Mitglied bei den somalischen Islamisten zu werden. Auch danach lassen die Fanatiker ihn nicht in Frieden. Die Leidensgeschichte des Jungen ist beispielhaft für die Grausamkeit des Bürgerkriegs am Horn von Afrika.

[url]http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,767188,00.html[/url]

Das ist eine gruselige Geschichte. Ich möchte aber eines anmerken:

"Viermal hat er den Koran schon auswendig gelernt, jede der 114 Suren kann er zitieren."

Das kann ich mir gut vorstellen, denn das Auswendiglernen des Koran ist die tägliche Pflicht der Kinder in islamischen Ländern. Allerdings wird der Koran auf hocharabisch des 7.ten Jahrhunderts rezitiert und memorisiert. Diese Sprache verstehen selbst Araber kaum. Ich bezweifle deshalb, dass der Somali wirklich verstanden hat, was er da auswendig gelernt hat.

"Und weil er die Schrift so gut kennt, widerspricht er auch, wenn Freunde ihn zur Miliz locken wollen. Der Koran rechtfertige kein willkürliches Töten. Auch nicht das von Ungläubigen."

Nun, da irrt sich der Junge leider. Deswegen zitiere ich jetzt einmal den Koran.

Sure 9, Vers 5: "Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig."

Das kann man hier nachlesen:

http://gutenberg.spiegel.de/buch/5228/9

Die Hände werden üblicherweise im Falle des Diebstahles amputiert. Die Amputation von Händen und Füßen ist nur für den Fall vorgesehen, dass man Krieg gegen Muslime führt oder Fitna (Verderben, insbesondere Unglauben) verbreitet.

Sure 5, Vers 33: "Siehe, der Lohn derer, welche Allah und seinen Gesandten befehden und Verderben auf der Erde betreiben, ist nur der, daß sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden. Das ist ihr Lohn hienieden, und im Jenseits wird ihnen schmerzliche Strafe."

http://gutenberg.spiegel.de/buch/5228/5

Wahrscheinlich hat er sich mit den Gegnern der Islamisten solidarisiert, weshalb man die Amputationsstrafe nach der Scharia angewendet hat.

Es hat jedenfalls keinen Sinn so zu tun, als ob das mit dem Islam nichts zu tun habe. Hier wird das Islamische Recht, die Scharia angewandt. Das ist grausam und unmenschlich!

Vor diesem Hintergrund muss man auch die Aussagen des Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime in Deutschland werten, der öffentlich verkündet, die Scharia sei mit dem Grundgesetz vereinbar.

http://www.youtube.com/watch?v=zwjvcbsYFlU

LG



Diracdamm

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