Raubüberfälle und Scharia


[QUOTE=ewsz;8402575]An Ihrem Beitrag ist nicht Hetze, dass Sie feststellen, dass irgendjemand vor rund 1.500 Jahren evtl. Karavanen ausgeraubt hat oder auch nicht. Verdeckte Hetze steckt darin, dass Sie nicht klarstellen, dass das absolut nichts mit etwaigen Problemen heute zu tun hat, sondern Sie implizit Schlüsse auf den heutigen Islam ableiten.

Sie können über irgendwelche historischen Personen sagen, was Sie wollen. Jeder darf hier auch gerne über Jesus wüst spekulieren, der sogar für Sachbeschädigung und Vandalismus gepriesen wird. Mit der heutigen katholischen Kirche hat dies absolut nichts zu tun. Oder wollen Sie jetzt behaupten, dass der zügellose Vandalismus, der von Jesus in der Bibel bezeugt wird, eine Charakteristikum des heutigen christlichen Abendlandes ist?[/QUOTE]

Nun, das ist mein letzter Versuch einer Antwort. Ich lasse jetzt nicht den Koran sondern den vermeintlich größten Islamgelehrten aller Zeiten, nämlich Al-Ghazali sprechen:

http://en.wikipedia.org/wiki/Ghazali

"Ghazali has sometimes been referred to by historians as the single most influential Muslim after the Islamic prophet Muhammad.[4] Besides his work that successfully changed the course of Islamic philosophy—the early Islamic Neoplatonism developed on the grounds of Hellenistic philosophy, for example, was so successfully refuted by Ghazali that it never recovered—he also brought the orthodox Islam of his time in close contact with Sufism.[4] ..."

Das nachfolgende Zitat stammt aus "Kitab Al-Wagiz Fi Fiqh Madhab Al-Imam Al-Safi'i" von Al Ghazali (gestorben 1111)

Es handelt sich dabei um ein Rechtskommentar (Kitab heißt Buch, Fiqh ist die islamische Jurisprudenz, und Imam Safii ist der Begründer der safiischen Rechtsschule, eine der 4 großen sunnitischen Rechtsschulen)


"... One must go on jihad (i.e. warlike razzias or raids) at least once a year... one may use a catapult against them [non-muslims] when they are in a fortress, even if among them are women and children. One may set fire to them and/or drown them... If a person of the ahl al-kitab [people of the book - Jews and Christians, typically] is enslaved, his marriage is [automatically] revoked... One may cut down their trees... One must destroy their useless books. Jihadists may take booty whatever they decide.. they may steal as much food as they need...."; siehe "The legacy of Jihad" von Andrew G. Bostom, Seite 199.

Booty heißt auf Deutsch Kriegsbeute. Kapitel 8 des Koran heißt sogar Kriegsbeute und regelt deren Aufteilung. Die Raubüberfälle Mohammeds werden Ghazwa genannt. Daher stammt das deutsche Wort Razzia. Man sieht also, dass diese Raubüberfälle als Rechtfertigung für die Rechtsprechung (Fiqh) islamischer Theologen herhält. Insbesondere das Ausrauben und Versklaven von Ungläubigen wird damit legitimiert.

Diese Interpretation stammt als nicht von mir sondern vom vermeintlich größten Muslim nach Mohammed. Das ist die bittere Wahrheit, über die in diesem Forum gestritten wird. Darf man das im Spiegelforum sagen oder ist man islamophob, wenn man den größten Islamgelehrten aller Zeiten zitiert?

Der Spiegel will diese Wahrheit einfach nicht wahrhaben. Er fürchtet sich davor, die Öffentlichkeit mit der Wahrheit über den Islam zu konfrontieren.

LG


Bhigr

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen