Moderate Islamisten - im Spiegel der Realitätsleugnung!

[QUOTE=sysop;9013574]Tunesien, Libyen, Ägypten - der Arabische*Frühling hat islamistische Parteien stark gemacht. Ist das*Verrat an der Freiheit? Keineswegs.*Der Erfolg der Religiösen*zeigt nur, dass sich die politischen Verhältnisse normalisieren. Nun beginnt das Experiment, Islam und Demokratie zu versöhnen.

[url]http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,794199,00.html[/url][/QUOTE]

Ein Artikel über den Islamismus, der mit keinem Wort die politischen Ziele des Islamismus benennt. Das muss man erst einmal schaffen! Ich dachte immer der Unterschied zwischen Islam und Islamismus sei, dass der Islamismus radikal aber der Islam auch moderat seien könne. Jetzt wird der Islamismus als "moderat" tituliert.

Aber kommen wir einmal zur Sache. Was ist Islamismus?

"Islamismus ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche politische Ideologien, die sich vorgeblich auf Ideen oder eine spezifische Auslegung des Islam stützen. Vor allem ein Phänomen des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts, liegt als wesentliche Eigenschaft aller Strömungen die Ansicht zu Grunde, dass der Islam als ganzheitliche Religion, die sowohl soziale, juristische, politische und wirtschaftliche Dimensionen beinhaltet, einzige Quelle für ein politisches System sein kann und sogar sein muss."

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamismus#Der_Begriff

Das steht in fundamentalem Widerspruch zu der Idee der Volkssouveränität. Souverän und einzig legitimer Gesetzgeber im islamischen Staat ist Allah. Die Gesetzgebung geht von Allah aus. In der Demokratie geht die Staatsmacht allein vom Volke aus.

Dieser Widerspruch spiegelt sich auch im Menschenbild wieder. Das demokratische Ideal ist der vernünftige und autonome Bürger. Der Islam sieht im Untertanen das menschliche Ideal. Islam heißt Gehorsam und Muslim ist der Gehorsam übende, der Untertan. Daher auch der beliebte muslimische Eigenname Abdallah = Sklave Allahs!

Freiheit oder Sklaverei; das ist der Unterschied zwischen Demokratie und Islam.

LG


Bhigr.

Sarrazin und der Islam laut Spiegel

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,793419,00.html

"Er beschimpfte Muslime, die sich angeblich nicht integrieren wollen - und avancierte zur Galionsfigur der Islamophoben in Deutschland."

Also, ich habe nichts dergleichen in Sarrazins Buch gelesen, schon gar keine Beschimpfungen. Herr Sarrazin übt auch keine Kritik am Islam, er stellt nur fest, dass sich Migranten arabischer und türkischer Herkunft schlechter integrieren als solche aus Vietnam, Russland oder Irland. Das wird ausführlich wissenschaftlich bewiesen.

Ferner finde ich es seltsam, dass Islamkritik oder die Ablehnung des Islam nunmehr als Phobie, d.h. als Geisteskrankheit gebrandmarkt wird. Die Kritiker des Islam wissen im Gegensatz zu Sarrazin, dass die Integrationsprobleme im Wesentlichen religiös bedingt sind. Denn es ist ein religiöses Gebot des Islam, sich nicht mit Ungläubigen (Kuffa) anzufreunden. Aber das ist auf einem anderen Blatt beschrieben (dem Koran).

Ich möchte in keinem islamischen Staat unter der Scharia (=Gesetze Allahs) leben. Vielleicht sind ja all jende geisteskrank, die als Nichtmuslime unter der Scharia leben wollen?

Dass Herr Wowereit zu dem Thema substantiell nichts zu sagen hat, wundert mich nicht.

LG

Bhigr

PS: Islam heißt übrigens Gehorsam und Muslim ist der Gehorchende. Der Gehorsam gilt den Geboten Allahs = Scharia.