Grammatik: Verb, Prädikat, Prädikatsnomen, Nominalsatz

Auch die Definition des allseits bekannten Verbes ist keineswegs so klar wie es immer scheint:

I. Das Verb

"Verb (von lat. verbum (temporale) „Zeitwort“) ist ein fachsprachlicher Ausdruck der traditionellen Grammatik für eine Wortart, die eine Tätigkeit, ein Geschehen oder einen Zustand ausdrückt, und erfasst Wörter wie gehen, denken, segeln und wandern."

So habe ich es auch gelernt, aber die Einwände werden dankenswerterweise gleich auf Wikipedia diskutiert:

Schulseitig heißt es, dass das Verb die veränderbare (flektierbare) Wortart sei, die eine Tätigkeit, ein Geschehen, einen Vorgang oder einen Zustand bezeichne[1]. Mehr oder weniger glücklich übersetzt spricht man daher auch (in Schulgrammatiken) von Tätigkeitswort, Zeitwort[2] oder Tunwort[3] und teilt Verben (unter anderem) in Tätigkeits-/Handlungsverben (weinen, kritisieren, malen), Vorgangsverben (wachsen, fallen) und Zustandsverben (stehen, leben, bleiben)[4] ein.

Da auch Substantive Tätigkeiten, Geschehen, Vorgänge und Zustände bezeichnen können (Beispiele: das Gehen, das Denken, das Leben, das Verblühen), ist die obige Definition offensichtlich unzureichend.

Als Differenzierungsmerkmal wird auch hervorgehoben, dass das Verb „die einzige konjugierbare Wortart”[5] sei. Diese Definition ist jedoch zirkulär, wenn/da Konjugation als die Beugung (Flexion) des Verbs definiert wird.

Als spezifisch für die Wortart Verb werden daher auch die grammatischen Kategorien „Genus Verbi, Modus, Tempus und (in Übereinstimmung mit dem Subjekt) durch Person und Numerus (sowie in manchen Sprachen zusätzlich durch Aktionsart und Aspekt)” genannt[6]. Da Person und Numerus des Verbs durch das Nomen bestimmt werden und Aktionsart und Aspekt im Deutschen nicht morphologisch zum Ausdruck kommen, bleiben als für das Verb spezifische grammatische Merkmale das Genus Verbi (Aktiv/Passiv), der Modus und das Tempus. Deshalb heißt es auch: „Die Tempus-Modus-Flexion, die das beschriebene Geschehen u. a. zeitlich einordnet, unterscheidet die Wortart Verb von allen anderen”[7].

Aus Sicht der (extensionalen) Logik erscheint das Moment der zeitlichen Einordnung als sekundär, steht die prädikative Funktion im Vordergrund und sind Verben schlicht ein- oder mehrstellige Prädikate im logischen Sinn.[8].
Beispiele:
(1) Peter geht = Peter ist gehend = GEHEN (Peter) = G (p)
(2) Peter und Tina gehen zusammen = ZUSAMMENGEHEN (Peter, Tina) = Z (p, t)

Die logische Sicht findet ihre Parallele in der Lehre von der Verbvalenz.

Dies lässt das Verb als die Wortart hervorheben, die das Prädikat - nunmehr im grammatischen Sinn - bildet und zusammen mit dem Subjekt den Satz konstituiert[8].

"Da auch Substantive Tätigkeiten, Geschehen, Vorgänge und Zustände bezeichnen können (Beispiele: das Gehen, das Denken, das Leben, das Verblühen), ist die obige Definition offensichtlich unzureichend."

Dieser Einwand scheint berechtigt zu sein. Deshalb schlage ich die folgende Definition vor:

Ein Werb ist ein Wort, das kein Substantiv ist. Das Werb beschreibt "Tätigkeiten, Geschehen, Vorgänge und Zustände", die in der Zeit stattfinden bzw. eintreffen. Zeitwort ist daher ein schöner Begriff. Die Funktion des Verbs ist die zeitlich Einordnung des Satzgegenstandes.

Was ist dann aber der Unterschied zwischen: "Die Kinder malen ein Comic" und "Das Malen von Comics gefällt den Kindern". Ist "malen" nicht dasselbe Wort wie "Malen"? Da kann ich mir nur so behelfen: Das "Malen" ist eine Substantivierung des Verbs "malen". Es ist aber nicht das gleiche Wort. Das Malen kann zwar Gegenstand eines Satzes ein, es kann aber nicht die Funktion eines Verbes übernehmen. Nämlich den Satzgegenstand zeitlich einzuordnen.

Es ist ein Drama. Aber wir werden hier ja gleich zu dem Begriff "Prädikat" verwiesen. Auch hierfür gibt es unterschiedliche Bedeutungen.

II. Prädikat (Logik)

Prädikat (von lat. praedicare = zusprechen) nennt man in der modernen Logik den Teil einer atomaren Aussage, durch den eine Eigenschaft von einem Gegenstand ausgesagt wird. Vom Verständnis der modernen Logik unterscheidet sich der Prädikatbegriff in der traditionellen Logik. Der traditionelle Prädikatsbegriff wurde von Aristoteles begründet und herrschte bis ins 19. Jahrhundert vor. Danach ist logisches Prädikat allgemein das, was von einem Subjekt ausgesagt wird. In der modernen Logik ist das logische Prädikat seit Frege das, was von einem oder mehreren Gegenständen ausgesagt wird.

1. Beispiel:

"Der Fisch stinkt."

Der Fisch = Subjekt

stinkt = Prädikat

Wieso? Weil "stinkt" eine Eigenschaft des Fisches beschreibt. Bei "stinkt" handelt es sich also um ein Prädikat im traditionellen Sinne und um ein Prädikat im modernen Sinne. Der moderne Begriff schließt den traditionellen Begriff ein; er erweitert ihn allerdings.

2. Beispiel:

"Der Fisch stinkt fürchterlich."

Hier ist "stinkt fürchterlich" das Prädikat von Fisch, im herkömmlichen und modernen Sinne. Denn der Fisch ist das Subjekt des Satzes. Zusätzlich ist "fürchterlich" ein Prädikat von "stinkt". Wieso? Weil "fürchterlich" beschreibt, wie gestunken wird. Es wird also eine Eigenschaft des Stinkens beschrieben. Es handelt sich dabei allerdings nur um ein Prädikat im modernen und nicht im traditionellen Sinne. Denn "fürchterlich prädiziert kein Subjekt sondern ein nachgeordnetes Verb.

3. Beispiel

"Ein Fisch existiert."

"existiert" ist in der modernen Logik kein Prädikat. Denn es beschreibt keine Eigenschaft des Fisches. Wie der Fisch ist, d.h. welche Eigenschaften er hat, das ist vollkommen unabhängig davon, ob der Fisch existiert oder nicht. Existenz ist daher in der modernen Logik kein Prädikat sondern ein sogenannter Quantor. In der formellen Sprache der Logik ausgedrückt, heißt ein Fisch existiert:



Zu lesen als:

Umgekehrtes E = Es gibt

x= Fisch

Es gibt einen Fisch. Ein Fisch existiert.

Aber "Ein Fisch stinkt"

S(x)

S= Stinken ist eine Eigenschaft des Fisches x. Noch genauer:

S(x)

Es existiert ein Fisch mit der Eigenschaft, dass er stinkt.

Diese Unterscheidung zwischen Prädikat und Quantor geht letztlich auf die Widerlegung des ontologischen Gottesbeweises durch Kant zurück. Der Beweis geht Folgendermaßen:

Gott ist vollkommen. Vollkommen ist nur das, was existiert. Also existiert Gott.

Der entscheidende Fehler liegt im zweiten Satz. Es wird so getan, also ob Existenz eine Eigenschaft der Vollkommenheit wäre. Existenz wird als Prädikat verstanden. Kant hat erkannt, dass die Eigenschaften eines Begriffes vollkommen unabhängig davon sind, ob er existiert oder nicht existiert. Es wird dem Begriff von Gott nichts hinzugefügt oder weggenommen, wenn er existiert oder nicht existiert. Ein Drache hat gewisse Eigenschaften, wie dass er Feuer speit und fliegt. Ob Drachen jetzt existieren oder nicht, ändert nichts am Begriff des Drachens. Existenz ist also kein Prädikat.

Das hat zur Entwicklung der modernen Prädikatenlogik durch Frege geführt. Damit solche Fehlschlüsse nicht passieren können, hat er eine formelle Sprache der Logik entwickelt, in der streng zwischen Quantoren, Subjekten und Prädikaten unterschieden wird.

III. Prädikat (Grammatik)

Das Prädikat (auch Satzaussage) ist das zentrale Satzglied natürlichsprachlicher Sätze. Als Satzglieder (auch Satzkonstituenten) bezeichnet man in der Grammatik die Bestandteile (Konstituenten) des Satzes, die nur als ganze verschoben werden können (Überprüfung durch Umstell- bzw. Verschiebeprobe).

Durch Änderung der Wortreihenfolge in einem Satz ist zu erkennen, welche Wortfolgen darin nicht zu ändern sind, ohne dass der Sinngehalt des Originalsatzes verlorengeht. Die so erkannten Wortfolgen sind die Satzglieder. Beispiel:

"Hans baut im Wald mit seinem Freund eine riesige Baumhütte."
"Im Wald baut Hans mit seinem Freund eine riesige Baumhütte."
...

Die möglichen Satzglieder der deutschen Syntax heißen:
Subjekt (Satzgegenstand) = Hans
Prädikat (Satzaussage, verbale Glieder) = baut
Objekt (Satzergänzung, Akkusativ-, Genitiv-, Dativ- und Präpositionalobjekt), = eine riesige Baumhütte
Adverbialbestimmung (adverbialer Akkusativ, Genitiv), = im Wald mit seinen Freunden.

Was ist also der Unterschied zur logischen Definition des Prädikates? Nun, gemäß der logischen Definition ist "baut im Wald mit seinem Freund eine riesige Baumhütte." das Prädikat, während die grammatische Definition lediglich in "baut" das Prädikat sieht. Aber offenbar haben die Grammatiker sich noch eine Ausnahme einfallen lassen, nämlich diese:

Bei mehrteiligen Prädikaten mit Prädikativ nennt man das Verb Kopulaverb. Satzbeispiel:

"Mohammed ist Knecht Allahs."

Nur in diesem Fall ist "ist Knecht Allahs" als Ganzes das Prädikat und nicht nur das Wörtchen "ist". Hier stimmt also plötzlich die grammatische Definition mit der logischen Definition des Prädikates überein. Das ist natürlich kein Zufall, sondern von der Logik inspiriert.

Eine Anmerkung zu den sogenannten Kopulaverben. Das Wörtchen "ist" besagt in obigem Satz nur, dass Mohammed eine bestimmte Eigenschaft zukommt. Es bezeichnet kein zeitliches Geschehen. Es handelt sich folglich gar nicht um ein Verb im eigentlichen Sinne. "Kopula" heißt einfach nur Verbinden. Das Wort "ist" hat also nur die Funktion eine Verbindung zwischen Subjekt (Satzgegenstand) und Prädikat herzustellen. Wenn allerdings "ist" im Sinne von "existiert" verwendet wird, ist es ein normales Verb.

IV. Prädikativum / Prädikatsnomen

Als Prädikativum (auch: Prädikativ) bezeichnet man eine Ergänzung des Prädikats, die nicht die Art und Weise der Tätigkeit oder des Vorgangs charakterisiert (dann handelte es sich um ein Adverbial), sondern die eine Eigenschaft des Subjekts oder des Objekts bezeichnet.

"Ergänzung" ist wahrscheinlich unglücklich gewählt und rührt von der verwirrenden und uneinheitlichen Verwendung des Begriffes Prädikat. Beim Satz mit "Kopulaverb" wird ja kein zeitlicher Vorgang beschrieben sondern nur eine Eigenschaft des Subjektes bezeichnet. Aber in diesem Fall besteht das Prädikat sowohl aus Kopulaverb (ist) als auch aus seiner Ergänzung (Knecht Allahs). Statt Ergänzung müsste es also Bestandteil des Prädikates heißen.

Das Subjektsprädikativ (auch Prädikatsnomen) bestimmt das Subjekt des Satzes näher und bildet dabei das Prädikat mit Kopulaverben wie sein, heißen, gelten als und sich erweisen als:[1][2]

Beispiele:

" Mohammed ist groß."

"Mohammed ist Knecht."

Hier haben wir also zwei unterschiedliche Prädikative, nämlich "groß" und "Knecht". Beide Worte bestimmten eine Eigenschaft des Subjektes, nämlich Mohammed. Nach meinem Verständnis handelt es sich aber nur im Falle von "Knecht" um ein Nomen, also ein Prädikatsnomen, während "groß" ein "Prädikatsadjektiv" ist. Das meine ich deshalb, weil ich dem Duden darin folge, Substantiv und Nomen als Synonyme anzusehen. Das Wörtchen "groß" ist nicht subjektfähig, weshalb es kein Substantiv ist.

Was ist also mit einem Satz wie:

"Zu preisen ist der Knecht."

Stellen wir das Subjekt an den Satzanfang:

"Der Knecht ist zu preisen."

Wird "ist" in diesem Satz als "Kopula" verwendet? Also wird dem Knecht eine Eigenschaft zugesprochen? Ich meine nicht, denn hier wird ausgesagt, dass die moralische Verpflichtung jedermanns besteht den Knecht zu preisen. Damit wird direkt überhaupt nichts darüber ausgesagt, wie der Knecht ist!? Wie sieht es bei dem Satz aus:

"Der Knecht sei gepriesen"

Auch hier ist "sei" kein Kopulaverb. Hier wird ein Wunsch ausgesprochen. Jedermann möge den Knecht preisen. Der Knecht selber wird dadurch nicht näher charakterisiert. Vermutlich gibt es einen Grund, weshalb der Knecht zu preisen ist, der in seiner Natur begründet ist. Nur erfahren wir davon nichts in diesem Satz. Deshalb ist "sei" kein Kopulaverb.

V. Nominalsatz

Ein Satz, dessen Prädikat aus dem Hilfsverb "sein" (Kopula) und einem Prädikativ besteht (Kopulasatz).[1]

Ein deutsches Beispiel für diesen Satztyp ist: „Hans ist Arzt.“ – „Arzt“ ist in diesem Fall das Prädikatsnomen. Das Prädikat besteht gemeinsam aus dem Kopulaverb "ist" und dem Prädikativum "Arzt".

Im Arabischen Nominalsatz wird die Kopula nicht ausgesprochen sondern nur gedanklich ergänzt. Das Subjekt steht vor dem Prädikativum. Der Satz enthält im Arabischen also kein "Kopulaverb", sofern man in diesem Fall überhaupt von einem "Verb" sprechen kann.

Ein typischer arabischer Nominalsatz ist also:

"Mohammed (ist) Knecht Allahs"

Kein Nominalsatz ist allerdings:

"Gepriesen (sei) der Knecht Allahs"

Denn "sei" wird nicht im Sinne einer Kopula verwendet wird. "Sei" drückt einen Wunsch gegenüber jedermann aus und keine Eigenschaft des Knechtes. Gepriesen ist also nicht als Eigenschaft des Knechtes zu verstehen. Muhammad = Gepriesen ist kein Prädikativum in diesem Satz. Es handelt sich also nicht um einen Nominalsatz.

Wer allerdings "gepriesen" als ein Prädikativum des Subjektes "Knecht Allahs" (fälschlicherweise) ansieht, der wird eine Umkehrung der Satzstellung fordern: "Der Knecht Allahs (sei) gepriesen." Dann wäre "Gepriesen sei der Knecht Allahs" eine Ausnahme von der Regel im Arabischen, dass das Substantivs Knecht am Anfang Nominalsatzes stehen muss.

Entscheidend ist, dass diese grammatische Verwendung von passiven Partizipien wie muhammad am Satzanfang im Sinne von "gepriesen sei" mehrfach nachgewiesen wurden. Der Nachweis gelang auch nicht in irgendeinem unbedeutenden Text sondern in der Arabischen Bibelübersetzung und Liturgie. Also ein Text, der seit Jahrhunderten immer und immer wieder von Millionen arabischer Christen rezitiert und aufgesagt wird. Deshalb kann man das nicht als Flüchtigkeitsfehler oder "Übersetzungsarabisch" abqualifizieren. Das ist korrektes Arabisch.

Grammatik: Nomen, Pronomen, Substantiv und Adjektiv

Nach längerer Diskussion über grammatische Formen, auch wenn die Spitzfindigkeiten letztlich egal waren, habe ich mich einmal auf die Suche nach den genauen Definitionen von grammatischen Begriffen gemacht. Ich musste dabei feststellen, dass die Zwiedeutigkeit der verwendeten Begriffe grausam ist.

II. Nomen

Jeder meint offenbar zu wissen, was ein Nomen ist. Aber die Bedeutung des Wortes Nomen schwankt stark. Was lesen wir da?

Der Begriff Nomen wird im Duden und in vielen Schulgrammatiken synonym mit der Bezeichnung Substantiv gebraucht.

Der Duden ist ja nun nicht irgendein beliebiges Werk. So habe ich den Begriff Nomen auch verstanden. Aber um jetzt zu begreifen, was ein Nomen ist, muss man wissen, was ein Substantiv ist:


Das Substantiv wird unterschiedlich definiert:
  • Hauptdefinition: „Wortart mit festem grammatischem Geschlecht, mit einem bestimmten Numerus und Kasus.[2]“ oder
ein Wort, das „deklinierbar und artikelfähig, jedoch nicht komparierbar ist.

Hmm, damit gibt es nach Hauptdefinition keine Substantive im Englischen, weil englische "Substantive" kein grammatisches Geschlecht besitzen. Dumm gelaufen. Auch die Artikelfähigkeit oder Deklinierbarkeit gefällt mir nicht.   Sind englische Substantive überhaupt noch "deklinierbar". Wie ist es mit dem Wörtchen "man" im Sinne von Menschheit? Da passt doch kein Artikel davor, denn "the man" heißt immer nur der Mann und niemals "die Menscheit". Gleichwohl ist es ein Substantiv!?

Das ist eine grammatische Definition. Aber wir sind noch nicht am Ende:

"Ein Substantiv kann Gegenständliches und Nichtgegenständliches bezeichnen. Es bezeichnet zum Beispiel ein Objekt (ein Ding, eine Sache), ein Lebewesen (Person, Tier, Pflanze), einen Sachverhalt (Situation etc.), einen Vorgang (wie eine Explosion), eine Eigenschaft (beispielsweise Schönheit) oder Begriff (eine abstrakte oder viel umfassende Sache, so wie Freiheit, Stolz oder Organisation, Staat)."

Das ist eine semantische Definition. Beides passt überhaupt nicht zusammen.

Wenn man unter "Gegenstand" lediglich "körperlicher Gegenstand" meint, dann ist es richtig zu sagen, dass ein Substantiv auch Nichtgegenständliches bezeichnen kann, wie einen Vorgang.  Aber man kann auch den Begriff "Gegenstand" im weiteren Sinne verstehen. So kann man vom Gegenstand einer Vorlesung sprechen. Wenn sich die Vorlesung mit der Freiheit oder der Schönheit befasst, dann war der Gegenstand der Vorlesung die Freiheit oder die Schönheit.

Ich schlage daher vor:

Ein Substantiv ist ein Wort, das einen Gegenstand im weiteren Sinne bezeichnet.
Alles, was Gegenstand eines Vortrags/Vorlesung/Schrift seien kann, ist ein Gegenstand im weiteren Sinne.

Auch ein Wort, das eine Tätigkeit beschreibt, wie "das Schreiben" kann Gegenstand im weiteren Sinne sein. Aber das Wort "schreibt" oder "schrieb" ist kein Substantiv, weil es kein Gegenstand im weiteren Sinne ist. "faul" kann nicht Gegenstand einer Vorlesung seien, aber " Faulheit" kann natürlich Gegenstand eines Vortrags sein, weshalb "Faulheit" ein Substantiv ist, während "faul" kein Substantiv ist usw...

Diese Definition dürfte relativ leicht erlernbar sein. Der Test ist einfach: Kann das Wort den Gegenstand einer Vorlesung bezeichnen?

Ist das jetzt eine semantische oder eine grammatische Definition? Man könnte sagen ja: Jedes Wort, das Subjekt eines Satzes seien kann, ist damit ein Substantiv. Man könnte aber auch sagen, dass das Substantiv ein Wort ist, das einen bestimmten Gegenstand im weiteren Sinne bezeichnet. Ich meine, dass beides richtig ist, sowohl die semantische als auch die grammatische Definition. Jedes Substantiv ist subjektfähig und jedes substantiv ist ein Gegenstand im weiteren Sinne.

Aber wir sind noch nicht am Ende mit unserer Definitionsmisere:

II. Nomen:

In der Sprachwissenschaft werden darunter nach dem Vorbild der lateinischen grammatikalischen Tradition allgemein die deklinierbaren Wortarten verstanden, also Substantiv, Adjektiv, Artikel, Numerale und Pronomen. Mit dem Begriff Substantiv (lat. nomen substantivum) ist dagegen nur die einzelne Wortart der Namenwörter gemeint (im Gegensatz zum Adjektiv, lat. nomen adjectivum). Obwohl auch Pronomina dekliniert werden, werden sie oft gesondert behandelt.

Das ist also die "wissenschaftliche" Definition von Nomen. Damit ist ein Substantiv nur eine spezielle Form von Nomen. Ist denn das Indefinitivpronomen "man" wirklich deklinierbar? Die Deklination (lateinisch declinare, „beugen“) in der Grammatik einer Sprache beschreibt formal die Regeln, nach denen bestimmte Wortarten (vor allem Substantive, Pronomen und Adjektive) gemäß den grammatischen Kategorien Kasus (Fall), Numerus (Zahl) und Genus (Geschlecht) ihre Form verändern. Wie verändert sich also das Indefinitivpronomen "man" gemäß dem Genus, der Zahl oder dem Fall?

Die Definition taugt also auch nichts. Statt von "deklinierbar" zu reden, wäre es sinnvoller auswendig zu lernen: Nomen sind Substantive, Adjektive, Artikel, Numerale und Pronomen. Wir werden aber gleich sehen, dass das auch keinen Sinn ergibt.

III. Pronomen

Als Pronomen (Mehrzahl Pronomina oder Pronomen) oder Fürwort wird in der traditionellen Wortartlehre eine (recht vielgestaltige) Wortart bezeichnet. Als Pronomen werden Wörter bezeichnet, die entweder stellvertretend für ein Substantiv (Nomen im engeren Sinn, genauer: für Substantiv/Substantivphrasem) stehen und substantivisch verwendet werden (Beispiel: Das Auto ist meines.) oder wie ein Artikelwort ein Substantiv begleiten (Beispiel: mein Auto)..."

Nun ja, das scheint mehr ein Sammelsurium zu sein als ein sytematischer Begriff. Am sinnvollsten scheint mir die Definition: ein Pronomen ist selber ein Nomen, das ein anderes Nomen ersetzt. Aus dieser Definition fällt aber "mein" aus "mein Auto" heraus. "mein" ist ein Adjektiv und kein Pronomen.

IV. Adjektive

"Das Adjektiv (lat.: ad iectivum, nach altgr.: epí theton – ‚das Hinzugefügte‘[1]) oder Eigenschafts- bzw. Beiwort, in der Grundschule auch Wiewort (Wie ist etwas?) genannt, ist in der Sprachwissenschaft die Wortart, welche die Beschaffenheit oder eine Beziehung eines (konkreten) Dinges, einer (abstrakten) Sache, eines Vorganges oder Zustandes usw. beschreibt."

Hier scheint das Substantiv wieder durch, wenn von konkreten und abstrakten Sachen, Vorgängen, Zuständen, die Rede ist. Danach ist also:

Ein Adjektiv ist ein Wort, das selber kein Substantiv ist aber die Eigenschaft eines Substantivs beschreibt.

Beispiele für Adjektive:

"Das schöne Buch."

"schöne" ist hier ein Adjektiv, weil es eine Eigenschaft des Buches beschreibt. Es beschreibt, wie ein Buch ist, nämlich schön!

"Das Buch ist schön."

Auch hier ist "schön" ein Adjektiv, weil es eine Eigenschaft des Buches beschreibt, nämlich seine Schönheit.

"Die Schönheit des Buches"

Schönheit beschreibt hier zwar eine Eigenschaft des Buches, es ist aber kein Adjektiv, weil es ein Substantiv ist. Denn die Schönheit kann Gegenstand einer Vorlesung sein.  Substantive sind aber per Definitionem keine Adjektive.

Aber, was muss ich dann lesen?


"Nach dem traditionellen Wortparadigma werden die Wortarten Adjektiv und Adverb (Umstandswort) unterschieden. Adverbien stehen beim Verb (lat. ad verbum), nicht jedoch beim Hilfsverb. Sie werden nicht flektiert, gelegentlich aber gesteigert. Vereinzelt werden Adjektive (im traditionellen Sinn) und Adverbien als Adjektive im weiteren Sinn zusammengefasst.[2]
Schulmäßig heißt es ausdrücklich, dass Adjektive sich „auf Substantive oder Verben“ beziehen können und attributiv (der schöne Tag), prädikativ (der Tag ist schön) oder adverbial (er singt schön) verwendet werden könnten.[3]
Adjektive werden im Deutschen in der Regel flektiert, wenn sie attributiv (der schöne Tag) verwendet werden, nicht jedoch bei prädikativem oder adverbialem Gebrauch. Unveränderliche Adjektive werden auch bei attributivem Gebrauch nicht flektiert (das rosa Kleid)."

Also, einmal sind Adjektive keine Adverbien. Im anderen Fall sind Adverbien nur spezielle Fomen von Adjektiven. Horror! Ich habe gelernt immer zwischen Adjektiven und Adverben zu unterscheiden, aber  Adjektiv heißt ja "das Hinzugefügte". Damit wird einem anderen Wort eine Eigenschaft hinzugefügt. Insofern kann ich mich der erweiterten Definition anschließen. Ich würde es dann folgendermaßen definieren:

Ein Adjektiv ist ein Wort, das selber kein Substantiv ist aber die Eigenschaft eines anderen Wortes beschreibt.

Wenn das andere Wort ein Substantiv ist, dann handelt es sich bei dem Adjektiv um ein Adjektiv im engeren Sinne. Wenn das andere Wort ein Verb ist, dann handelt es sich bei dem Adjektiv um ein Adverb.

Ich fasse jetzt mal mein Verständnis zusammen.

Nomen ist ein Synonym für ein Substantiv. Ein Substantiv ist ein Wort, das einen Gegenstand im weiteren Sinne beschreibt. Alles, was Gegenstand eines Vortrages oder einer Schrift seien kann, ist ein Gegenstand im weiteren Sinne. Ein Adjektiv ist ein Wort, das selber kein Substantiv ist aber die Eigenschaft eines anderen Wortes beschreibt. Ein Pronomen ist selber ein Nomen, das ein anderes Nomen ersetzt.

Dhimma

"The reliance of the Traveller", Seite 607 ff.
"Non-Muslim Subjects of the Islamic State (Ahl Al-Dhimma)
O11.1 A formal agreement of protection is made with citizens who are (1) Jews; (2) Christians; (3) Zoroastrians,...
o11.2 Such an agreement is only valid when the subject peoples: (a) follow the rules of Islam (...) (b) and pay the non-muslim poll tax (jizya)...
o11.10 The agreement is violated (...) if the state, .... , if one of the subect people:
(1) commits adultery with a muslim woman or marries her;
(2) conceals spies of hostile forces;
(3) leads a Muslim away from Islam;
(4) kills a muslim;
(5) or mentions soḿething impermissible about Allah, the Prophet (Allah bless him and give him peace), or Islam."

Reliance of the Traveller

Well, then let me quote, what Al Azhar has to say about "Reliance of the Traveller": Page XX

In the name of Allah the most merciful and compassionate

Al-Azhar
Islamic Research Academy
General Department for Research, Writing and Translation

Mr. Nuh Ha Mim Keller
Amman, Jordan

Peace be upon you, and the mercy of Allah and his blessings.
To commence: In response to the request you have submitted concerning the examination of the English translation of the book "Umdat al-salik wa 'uddat al-nasik"....: we certify that the above-mentioned translation corresponds to the Arabic original and conforms to the practice and faith of the orthodox Sunni community (Ahl al-Sunna wa al-Jama'a). There is no objection to printing it and circulating it....

composed on 26 Rajab 1411 A.H. / 11. February 1991 A.D.

General Director of Reseach, Wrting and Translation
Fath Allah Ya Sin Jazar

Lying in Islam

Umdat Al Salik, "Reliance of the traveller", pages 744, 745

"Permissible Lying

r8.2 The prophet (Allah bless him and give him Peace) said,

"He who settles disagreements between people to bring about good or says something commendable is not a liar."

This much is related by both Bukhari and Muslim, with Muslim's version recording that Um Kulthum added,

"I did not hear him permit untruth in anything people say, except for three things: war, settling disagreements, and a man talking with his wife or she with him (A: in smoothing over differences)"

This is an explicit statement that lying is sometimges permissible for a given interest, scholars having established criteria defining what types of it are lawful. The best analysis of it I have seen is by Imam Abu Hamid Ghazali, who says:

"Speaking is a means to achieving objectives. If a praiseworthy aim is attainable through both telling the truth and lying, it is unlawful to accomplish through lying because there is no need for it. When it is possible to achieve such an aim by lying but not by telling the truth, it is permissible to lie if attaining the goal is permissible (....) and obligatory to lie if the goal is obligatory...""

Since unbelievers are not esteemed highly and protecting or respecting unbelievers is not a prime goal of Islam, you will find innumerable reasons or "goals" for lying to them in order to attain a higher goal, i.e. the dominance of Islam.

Yes, this sounds harsh. But, it's standard orthodox sunni doctrin. Please note that taqiyya is only one form of permissible lying in Islam. Not every permissible lie is taqiyyah.

Zeitredakteur Lau und der Islam

In seinem Blog auf Zeit-Online hat der bekannte Journalist Jörg Lau seinen Applaus für die wohlmöglich erfolgende Beobachtung von Islamgegnern durch den Verfassungsschutz geäußert. Besonders echauffiert hat er sich über folgende Äußerung auf dem Internet-Blog PI:

… wie jüngst auf dem Anti-Islam-Blog “Politically Incorrect“. Da wurden Muslime im redaktionellen Teil vor die Wahl gestellt: „Abschwören oder ausreisen.“

Ich habe ihm dazu das Folgende geschrieben:

Sehr geehrter Herr Lau,
ich habe mir Ihren Blogeintrag durchgelesen und schreibe Ihnen, weil ich glaube, dass sie einen großen Fehler begehen. Ich habe früher ganz genau wie sie gedacht, bis ich mich mit dem Islam beschäftigt habe. “Die Lektüre des Koran hat mich das Fürchten gelehrt.” (Günter Wallraff).
Ich werde jetzt an einem konkreten Punkt erläutern, wo sie sich meiner Meinung nach irren:
“Da wurden Muslime im redaktionellen Teil vor die Wahl gestellt: „Abschwören oder ausreisen.“”
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam ein Immigrant aus einem alpenländischen Nachbarland nach Deutschland. Er hatte in seinem Gepäck ein Buch, da stand so allerhand drin. Er wollte einen Führerstaat aufbauen, er wollte einen Weltkrieg entfachen und er wollte die Juden ermorden. Hätten sie Ihn damals nicht gefragt. “Abschwören oder Ausreisen.”? Ich denke wir müssen heute noch die Folgen dafür schultern, dass unsere Vorfahren, das versäumt haben.
Jetzt werden sie sicherlich erwidern, aber der Nationalsozialismus ist doch keine Religion? Stimmt, aber wenn sich Adolf in seinem Wahn auf Gott berufen hätte, wenn er gesagt hätte, der Erzengel Gabriel übermittelt mir diese Befehle, hätten wir ihn dann aufnehmen sollen? Hätte das nur irgendetwas an seiner Weltanschauung legitimiert? Nein, sicherlich nicht. Der Inhalt seiner Weltanschauung/Religion war mit einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft unvereinbar. Eine Ausweisung Adolf Hitlers wäre gerechtfertigt gewesen.

Die Muslimischen Migranten kommen auch mit einem Buch in ihrem Gepäck, in dem allerlei demokratie- und verfassungsfeindliches steht. Sollte man da also unterschiedliche Maßstäbe anwenden? Sollten wir Ihnen nicht auch diese Frage stellen?

ich höre sie schon aus dem Off mir entgegenrufen: Aber in der Bibel, im alten Testament, steht auch so viel schändliches! Sollen wir jetzt auch alle Christen ausweisen?

Das ist ein guter Punkt. Aber dazu muss man beleuchten, ob die Christen die Tora als Ihr unumstößliches Gesetzbuch berachten. Wenn sie das nicht tun und sie diese Regeln nicht für anwendbar erklären, dann haben sie bereits abgeschworen. Sie wissen wahrscheinlich auch, dass Christen Schweinefleisch essen dürfen und dass sie sich nicht beschneiden lassen müssen. Für die meisten Christen gelten nur die 10 Gebote aus der Torah als unumstößliches Gesetz. Das heißt: Die große Mehrzahl der Christen hat bereits abgeschworen.

Die Einstellung, die Bibel sein das unbezweifelbare von Gott direkt verbal inspirierte Gesetzbuch, wird im Christentum als Fundamentalismus bezeichnet. Die großen Kirchen glauben, dass die Autoren der Bibel von Gott inspirierte aber gleichwohl fehlbare Menschen waren, wie Mose, Matthäus, Johannes, Paulus. Wie sieht es also mit Fundamentalisten aus, die auch die Steinigung von Ehebrechern aus dem alten Testament als zeitlos gültiges göttliches Gebot sehen, sollte man Ihnen die Frage stellen: “Abschwören oder Ausreisen”!? Selbstverständlich sollten wir das tun.

jetzt möchte ich Ihnen erläutern, welche theologische Bedeutung der Koran im Islam hat. Ich spreche jetzt für die orhtodoxe sunnitische und schiitische Lehre. Damit werden ca. 98% aller Muslime weltweit erfasst. Ich kann natürlich nicht für alle Sekten sprechen, die ich dem Namen nach wahrscheinlich gar nicht kenne.

Besorgen Sie sich die Encyclopedia of Islam und schlagen sie den Artikel Koran auf. Da werden sie lesen, dass die theologische Bedeutung des Koran im Islam nur mit der Rolle von Jesu im Christentum vergleichbar ist. So wie Jesus die Fleischwerdung Gottes ist, so ist der Koran die Buchwerdung von Gottes Wort. Die Verbalinspiration ist ein fundamentales Dogma des Islam. D.h. der sogenannte Fundamentalismus ist Mainstream und jeder, der davon abweicht, muss fürchten als Apostat getötet zu werden. Aus diesem Grund werden UN-Missionen in Afghanistan in Brand gesteckt, wenn ein Pastor in den USA den Koran verbrennt. Der Koran ist heilig. Seine Sprache ist heilig. Er muss auf Arabisch rezitiert werden. Durch die Rezitation tritt man in direkten Kontakt mit Gott usw… Der Kult um den Koran ist unvergleichlich.

Dann sollten sie noch das Abrogationsprinzip kennen. Weil das Buch zwar einerseits das unbezweifelbare Gesetzbuch der Muslime ist (Sure 2, Vers 2) aber andererseits widersprüchliche Anweisungen enthalten sind (Sure 2, Vers 256: Es gibt keinen Zwang im Glauben; Sure 9, Vers 5: …Töte die Heiden, woimmmer du sie findest…), musste ein Verfahren gefunden werden, was jetzt eigentlich gültig ist. Das Verfahren nennt sich Al Nasikh wa Al Mansukh. Gemäß Sure 2, Vers 106 abrogieren die zuletzt offenbarten Verse die älteren Verse des Koran. Sure 9 wurde zuletzt offenbart. Seine Befehle sind also zeitlos gültig und gehen im Zweifel vor.

Jetzt kommt ein sunnitischer Immigrant nach Deutschland. Dann lesen wir in seinem Buch:

“Sure 9, Vers 29: Kämpft gegen jene, die nicht glauben an Allah und den letzten Tag und die nicht verwehren, was Allah verwehrt hat, auch wenn es Leute des Buches sind, bis sie den Tribut eigenhändig und gedemütigt entrichten.”

Meinen sie etwa nicht, dass die Frage: “Abschwören oder Ausreisen” berechtigt ist? Ich meine schon.

Zugegebenermaßen habe ich danach Lau etwas verspottet. Insofern war er recht tolerant. Aber ich wollte sehen, ob er mitliest, und was seine Reaktion ist:

Nun, ich habe ein wenig warten müssen, aber er hat sich tatsächlich zu einem Kommentar durchgerungen:


425.
@ sickbu: Es reicht. Sie sind hier nicht erwünscht. Ich habe jetzt genug Kommentare von Ihnen hier stehen lassen, in denen immer wieder das Gleiche gesagt wird. Ihre Forderung an Muslime, abzuschwören oder auszureisen, habe ich gelöscht. Jedem weiteren Kommentar wird es ebenso ergehen.

Dass er dabei meine Forderung vollkommen entstellt hat, ist klar. Ich habe nicht gefordert, dass sie vollständig Ihrem Glauben abschwören, sondern gewisse Glaubensinhalte benannt, nämlich den Jihad. Das zeigt mir die intellektuelle Ausweglosigkeit und Flachheit des Herrn Lau. Statt sich inhaltlich mit der Position auseinanderzusetzen, wird sie entstellt wiedergegeben und eine rationale Replik erfolgt auch nicht. Er kann sich nur mit Zensur behelfen. Zumindest weiß ich jetzt, dass er aufmerksam mitgelesen hat. Er hat die Botschaft vernommen.

Der Felsendom und Wikipedia

Ich möchte nur eine Diskussion zwischen Wikipedia-Usern über die Bedeutung der Inschrift im Felsendom archivieren. Die Wikipedia weigert sich den Forschungsstand über dessen Bedeutung auch nur zu diskutieren. Auch hier scheint die "Political Correctness" oder auch islamophile Geschichtskliterung vor der Wahrheit zu stehen. Jedenfalls wurden rationale Argumente nicht erwidert. Statt dessen wurden der Useraccount gesperrt ohne jegliche Begründung:










Bedeutung der Inschrift [Bearbeiten]

Ich möchte fragen, ob es sinnvoll wäre, neueste Forschungen zum Felsendom in den Artikel einzufügen. Es gibt eine neue Übersetzung der Inschrift von Christoph Luxenberg, die von der hier dargestellten in zwei wichtigen Details abweicht. Ferner gibt es weitere archäologische und numismatische Forschungsergebnisse, die eine andere Interpretation nahelegen. Ich berufe mich auf dieses Buch: http://www.amazon.de/Islam-historisch-kritische-Rekonstruktion-zeitgen%C3%B6ssischer-Quellen/dp/3899300904 -- Zt3hnuio 15:40, 21. Aug. 2011 (CEST)
So wie ich den Orientalisten kenne, werden wissenschaftliche Forschungsergebnisse nicht berücksichtigt, wenn sie von seinem Weltbild abweichen. Dass in der Inschrift im Felsendom mehrfach der Prophet des Islam angerufen werde, ist eine unfundierte Behauptung. Wer der "Muhammad" seien soll ist vollkommen unklar. Über irgendwelche biographische Daten Mohammeds erfahren wir auch nichts, gar nicht, NULLKOMMANICHTS!!
Allerdings erfahren wir eine Menge über Jesus Sohn der Maria. Er wird auch zweimal ausdrücklich als Rassoul (Bote) benannt. Es scheint auch recht widersinnig, dass sich eine islamische Inschrift theologisch ausschließlich mit der Natur Jesu beschäftigt. Denn das ist das Thema der Felseninschrift. Die zentrale Inschrift eines islamischen Baues müsste sich mit den zentralen Glaubensinhalten des Islam befassen. Jesus ist zwar auch ein Prophet im Islam, aber die zentrale Figur ist Mohammed Bin Abdallah. Man sollte auch irgendetwas von dem Religionsgründer erfahren. Das tun wir nicht. Wer mehr dazu erfahren möchte, der möge sich dieses Video auf Youtube anschauen. http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=lUhoZFTNE9g; Zt3hnuio 19:32, 30. Dez. 2011 (CET)
weder mein "Weltbild" ist hier gefragt, noch irgendweche Hypothesen von Leuten, wie Ohlig, der nicht mal Arabisch lesen kann. Die zentrale Inschrift beschäftigt sich sehr wohl mit den grundsätzlichen Glaubensinhalten des Islam. Das ist Tauhid - und eine Polemik gegen die christliche Umgebung. Den Art. muß man dann schon genau lesen. Youtube ist keine Quelle und wird in der Zukunft auch nicht sein. Nachtrag: auf den bull## von Ohlig&Luxenberg braucht man nicht einzugehen. "Muḥammadun" ist für sie nur ein Part. Passiv: "gelobt ist..." und kein Eigenname. Anschließend Subjekt: rasūlu ʾllāhi /ʿabdu ʾllāhi. Die Wortfolge ist syntaktisch nicht nachvollziehbar. Nach dem Geschmack dieser Titanen müßte es heißen: rasūlu ʾllāhi /ʿabdu ʾllāhi muḥammadun.(Der Gesandte Gottes/der Diener Gottes ist gelobt) Das steht aber nicht dort. Aber Blinden (die Arabisch nicht können) hier die Farben zu erklären, wäre sinnlos.--Orientalist 22:40, 30. Dez. 2011 (CET)
Die Hypothese stammt aber nicht von Ohlig sondern von Christoph Luxenberg, der nicht nur Arabisch sondern auch aramäisch nahezu perfekt beherrscht. Die Inschrift im Felsendom beschäftigt sich theologisch ausschließlich mit der Natur Christi. Das ist für den Islam absolut sekundär. Die Zentrale Figur des Islam ist Mohammed Bin Abdallah. Von dieser Person erfahren wir NullKOMMANICHTS aus der Inschrift im Felsendom. Bitte nennen sie mir ein Lebensdatum oder Ereignis aus Mohammeds leben, das wir aus dem Felsendom erfahren? Nichts! Von Jesus erfahren wir, dass er der Sohn der Maria ist, dass er der Messias und Gesandte Gottes ist. Dass er gestorben und von den Toten auferstanden ist. Die Inschrift im Felsendom richtet sich auch nicht an Muslime sondern an Christen: "Ya 'hl-l-Kitab!!", Oh Leute des Buches. Muslime werden überhaupt nicht angesprochen. Die Wortfolge ist syntaktisch sehr wohl nachvollziehbar, aber dazu bedarf es Grundkenntnisse in arabischer Grammatik, die sie offensichtlich nicht besitzen. Ich zitiere deshalb mal gerne die Erwiderung auf diesen Eiwand. "Tilman Nagel behauptet, dass eine Form wie muhammad niemals am Anfang eines Satzes als Prädikatsnomen stehen könne, wie man es schon im arabischen Elementarunterricht lerne. Hätte Nagel noch einen Forbildungskurs im Arabischen genommen, hätter er auch gelernt, dass solche gerundivisch zu verstehenden Partizipien durchaus am Anfang eines Satzes stehen können, wenn sie besonders betont sind. z.B. in der arabischen Version des "Gegrüßest seist du, Maria..." mubarakatum anti bayna n-nisai'i" Jetzt sind sie wahrscheinlich mit Ihrem Latein (Arabisch) am Ende, werter Orientalist. Aber ich erwarte von Ihnen keine Einsichtsfähigkeit. Ich erwarte von Ihnen wissenschaftlichen Anstand, der es gebietet, diese wissenschaftlich fundierte Interpretation zumindest in diesem Artikel zu diskutieren.-- Zt3hnuio 16:03, 31. Dez. 2011 (CET)
Lehn dich mal einfach nicht zu weit aus dem Fenster. --Marcela Miniauge2.gif 16:21, 31. Dez. 2011 (CET)
erstens: man diskutiert im Art. keine ungelegten Eier, die vom Stand der Forschung nicht anerkannt sind. Ohlig/Luxenberg zwei Seiten einer Medaille. zweitens: mubarakatum anti bayna n-nisai'i" ist sehr fehelrhaft geschrieben und es heißt nicht: "Gegrüßest seist du, Maria..." Definitiv nicht. drittens: die Satzkonstruktion ist anders als Muhammadun ʿabdu ʾllāhi. viertens: wo steht ein solcher Satz? Koran ist es nicht. Also: überflüssiges ergoogeltes "Wissen". --Orientalist 17:00, 31. Dez. 2011 (CET)
Was verstehen sie unter ungelegten Eiern? Die Eier sind gelegt und seit Jahren hat noch niemand das wissenschaftlich widerlegen können.Vielleicht lesen einmal eine arabische Bibelübersetzung, da werden sie im Markusevangelium lesen: "mubarakun al-ati bi-smi -r-rabb" Wollen sie weitere Nachweise haben, oder reicht das? Im Übrigen können sie auch problemlos übersetzen, Der Gepriesene (mohammed) ist der Diener und Bote Gottes. Sie behaupten, es handele sich bei dem Gepriesenen um den Mohammed, geboren in Mekkah, emigriert nach Medina, als Krieger erfolgreich nach Mekka zurückgekehrt usw........ Der Text des Felsendoms gibt aber keinerlei Anhaltspunkt dafür. Es wird aber gleich zweimal klargestellt, um wen es sich handelt. Ich zitiere: "Denn der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist der Gesandte Gottes." und noch eine Stelle: "Allah, segne deinen Gesandten und Knecht Jesus, _Sohn der Maria." Hier wird sogar die exakte Formulierung wieder aufgegriffen und der Knecht (Abdallah) und Bote (Rassoul) mit Jesus gleichgesetzt. Sie können natürlich Ihre Augen davor verschließen, aber sich zu weigern diese Interpretation auch nur zu berücksichtigen, widerspricht wissenschaftlichem Anstand und wissenschaftlicher Fairness.-- Zt3hnuio 17:15, 31. Dez. 2011 (CET)
es ist Silvester - aber noch zu früh. Hast Du was schon getrunken? Weißt Du wie es im Arabischen mit Kopula funktioniert? Offenbar nicht. Guten Rutsch! Nichts für Ungut.--Orientalist 18:03, 31. Dez. 2011 (CET)
Und da verschwand der Orientalist, ohne eine sinnvolle Replik;-) Man merke sich: Es kommt nicht darauf an, Argumente zu haben; denn Argumente hat er keine. Ich wiederhole noch einmal den zentralen Einwand: "So wie ich den Orientalisten kenne, werden wissenschaftliche Forschungsergebnisse nicht berücksichtigt, wenn sie von seinem Weltbild abweichen. Dass in der Inschrift im Felsendom mehrfach der Prophet des Islam angerufen werde, ist eine unfundierte Behauptung. Wer der "Muhammad" seien soll ist vollkommen unklar. Über irgendwelche biographische Daten Mohammeds erfahren wir auch nichts, gar nicht, NULLKOMMANICHTS!!" Das blieb im Wesentlichen unwidersprochen. Er hat keinerlei Argument dafür angeführt, weshalb es sich bei Mohammed um den Mohammed der islamischen Legende handelt, dessen biographische Daten erst in Bücher aus dem frühen 9.ten Jahrhundert bekannt sind. Aus dem Koran erfahren wir nichts aus dem Leben Mohammeds. Ich habe meine Meinung im Gegensatz dazu fundiert. Guten Rutsch;-) Nehmen sie einen tiefen Schluck aus der Flasche, damit Sie Ihre Nachtruhe finden. -- Zt3hnuio 18:20, 31. Dez. 2011 (CET)
ich habe eine bescheidene Frage nach der Funktion der Kopula im Arabischen gefragt. Sehr konkret und aus guten Gründen. O-Ton: Aus dem Koran erfahren wir nichts aus dem Leben Mohammeds - das ist dummes Zeug! --Orientalist 18:37, 31. Dez. 2011 (CET)
Was sollen diese Kopulamätzchen? Bestreiten sie das Mohammed der Gepriesene heißt? A propos Mohammed und der Koran: Steht im Koran, wo Mohammed geboren wurde? Steht im Koran, wer sein Vater, wer seine Mutter war? Steht im Koran, wann er geboren wurde? Steht im Koran, dass Mohammed nach Medina emigriert ist?.... Was steht überhaupt im Koran über das Leben Mohammeds? Schlagen sie das Buch auf und lesen sie kritisch. Aber schielen sie nicht in die Sira! Die Biographischen Daten Mohammeds stammen letztlich alle aus der Sira. Schreiben sie mal eine Biographie Mohammeds ohne Rückgriff auf die Sira. Das ist noch niemandem gelungen, auch nicht Herrn Nagel und Ihnen wird es erst recht nicht gelingen.-- Zt3hnuio 18:44, 31. Dez. 2011 (CET)
so: bei so viel bullshit durch den unbekannten user kann diese Seite archiviert werden. EOD. --Orientalist 18:47, 31. Dez. 2011 (CET)
Na bitte, das ist die endgültige Kapitulation des Orientalisten. Jetzt muss die Seite sogar entfernt werden, damit niemand sieht, wie er sich blamiert hat. Das spricht für sich und gegen den Orientalisten. Er bestätigt genau das, was ich Eingangs erwähnt habe. Er lässt nur seine Meinung gelten und keine andere, selbst wenn sie wissenschaftlich fundiert ist und von international renommierten Wissenschaftlern vertreten werden. -- Zt3hnuio 18:51, 31. Dez. 2011 (CET)
Wieso kommt mir dieser destruktive Diskussionsstil so verdammt bekannt vor? Wer sich hier blamiert, das steht auch auf einem anderen Blatt. --Marcela Miniauge2.gif 19:55, 31. Dez. 2011 (CET)
Fragen sie mal den Orientalisten, weshalb er hier nicht konstruktiv argumentiert. Ich habe hier bereits eine Ausführliche Begründung nebst Verweisen auf wissenschaftliche Literatur geliefert. Ich habe auch seinen Einwand hinsichtlich der Satzposition "mohammed" klar beantwortet und zwar in zweifacher Weise. Der Orientalist hat auf keine meiner Einwände geantwortet. Statt dessen spricht er von Dummen Zeug und Ähnlichem. Wieso? Weil er keine Argumente hat. Dabei ist es gar nicht seine Aufgabe hier seine Meinung durchzudrücken. Der Artikel soll den Wissensstand zur der Interpretation der Inschrift aufzeigen. Die Interpration des Orientalisten ist nicht unumstritten und es gibt eine Gruppe international rennomierter Wissenschaftler, dessen Meinung er nicht respektiert.-- Zt3hnuio 20:06, 31. Dez. 2011 (CET)
es ist von Orientalist nicht akzeptabel, diese Diskussion für beendet zu erklären. Ist sie nämlich nicht.--Tscharmaut 20:18, 31. Dez. 2011 (CET)
Ich zitiere jetzt einmal den niederländischen Orientalisten Hans Jansen über Mohammed und den Koran: "Buchstäblich alles, was über Mohammed bekannt ist, geht auf ein Buch eines gewissen Ibn Ishaq("der Sohn des Isaak, 704-767) zurück, der in Medina geboren wurde, eine Zeit in Kufa verbrachte und in Bagdad starb. Dieses Werk wurde wahrscheinlich gegen 750 im Irak geschrieben. Alle entyklopädischen Artikel und akademischen, erbaulichen oder populären Beschreibungen von Mohammeds leben gehen, im Westen wie im Osten, ohne Ausnahme auf Ibn Ishaq zurück. Auch die Koranverse, die als Hinweise auf Ereignisse aus dem Leben des Propheten betrachtet werden, sind das nur, weil Ibn Ishaq es sagt. Die fraglichen Koranverse könnten sonst auch ganz anders verstanden werden. ..." Hans Jansen, Mohammed eine Biographie, Seite 19. Aber weil der Orientalist das für Unfug hält, muss es Unfug sein. Denn wer ist schon Hans Jansen im Vergleich zum Orientalisten? Gelle? Hier sollen keine Glaubensdogmen breitgetreten werden, sondern der wissenschaftliche Kenntnnisstand gehört hier rein. Das wird aber systematisch vom Orientalisten konterkariert, weil er sein Glaubensbekenntnis in die Wikipedia schreiben will. -- Zt3hnuio 20:44, 31. Dez. 2011 (CET)
Noch eine kleine Anmerkung von mir: Die Biographie des Ibn Ishaq liegt uns lediglich in einer bearbeiten Versionen vor, nämlich von Ibn Isham, gestobren 830 und Tabari, gestorben ca. 930. Das sind die ältesten Zeugnisse des Propheten Mohammed. Sie sind 200 Jahre oder mehr nach seinem Tod aufgezeichnet worden. Ob es diesen Ibn Ishaq wirklich gegeben hat ist auch fraglich, denn das Werk erscheint nicht aus einem Guss geschrieben sondern wie der Koran eine Textsammlung zu sein. Auch sein alttestamentarischer Name Sohn des Isaak scheint darauf hinzudeuten, dass dieser Mann eher der Legende als der Wirklichkeit zuzuordnen ist. -- Zt3hnuio 20:52, 31. Dez. 2011 (CET)
auch dieser Abschnitt kann wegen Unfugs archiviert werden. Eindeutiges Vandalenbenehmen. EOD--Orientalist 21:07, 31. Dez. 2011 (CET)
Bitte erläutern sie, was daran Vandalismus seien soll, denn ich zitiere wissenschaftliche Literatur.-- Zt3hnuio 21:09, 31. Dez. 2011 (CET)
Ich fasse jetzt einmal die inhaltlichen Diskussionsbeiträge des Orientalisten zusammen. 1. Mohammed kann als Prädikat nicht am Satzanfang stehen. Das ist nachweislich falsch und man muss Mohammed auch nicht als Prädikatsnomen auffassen. 2. Dummes Zeug. 3. Unfug. 4. Bullshit, 5. Vandalismus... Ich glaube, wenn das so weiter geht, dann sollte man sich fragen, ob der Orientalist die geeignete Person zu Verwaltung von Wikipedia-Artikeln ist.-- Zt3hnuio 21:15, 31. Dez. 2011 (CET)
bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen. --Marcela Miniauge2.gif 21:20, 31. Dez. 2011 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Marcela Miniauge2.gif 21:20, 31. Dez. 2011 (CET)
Kann er nicht; eine inhaltliche Diskussion wird von Orientalist verhindert.--Tscharmaut 21:35, 31. Dez. 2011 (CET)
doch, doch, das kann man: nach diesem Mist hier: nämlich von Ibn Isham, gestobren 830 und Tabari, gestorben ca. 930. Das sind die ältesten Zeugnisse des Propheten Mohammed. Sie sind 200 Jahre oder mehr nach seinem Tod aufgezeichnet worden. Ob es diesen Ibn Ishaq wirklich gegeben hat ist auch fraglich, usw.
so ein bull# gehört nicht mal auf die Diskuseite. Hier diskutieren zwei Sockenpuppen miteinander....Solange dies auf der Artikelseite nicht merkbar wird...sei es drum...aber hier sind solche unterirdischen Positionen inhaltlich genausowenig vertretbar, denn diese Disku- Vandalen haben vom isl. Überlieferungswesen keine Ahnung.
also wie oben. weg damit, archivieren--Orientalist 23:05, 31. Dez. 2011 (CET)
Wieder verweigert sich der Orientalist einer inhaltlichen Diskussion und wird ausfallend. Ich habe den Artikel in keiner Weise berührt, sondern eine inhaltliche Diskussion angestoßen. Deshalb ist der Vorwurf "Vandalismus" an den Haaren herbeigezogen. Ich zitiere nur einmal sein Vokabular: "Mist, Bullshit, Sockenpuppe, Disku-Vandale, unterirdisch". Wer so ausfallend wird, der sollte jetzt ein Schluck Bier nehmen und sich beruhigen. Aber ein inhaltlicher Diskurs ist mit dem Orientalisten in diesem Zustand unmöglich. Offenbar habe ich Ihn zutiefst verletzt, was aber nicht meine Absicht ist oder war. Ich möchte einen Wikipedia-Artikel der die neuesten Forschungsergebnisse zum Felsendom zumindest berücksichtigt. Ach ja, vielleicht schaut der Orientalist noch einmal genauer in den Dom, da findet er in der Dekoration die verhassten Luxenbergischen Weintrauben. -- Zt3hnuio 23:15, 31. Dez. 2011 (CET)
EOD. Bitte beachten: EOD.--Orientalist 23:21, 31. Dez. 2011 (CET)
Ich verstehe nicht, was sie meinen. Was heißt EOD? Ich finde, dass ein respektvoller Umgang auch auf den Diskussionsseiten geboten ist. Sie weichen durch Ihre Sprache und Ihre persönlichen Angriffe von dieser Maxime ab.-- Zt3hnuio 23:28, 31. Dez. 2011 (CET)
Nachdem hier so einiges wiederum als Mist bezeichnet wurde, was ich gesagt habe, zitiere ich jetzt die Wikipedia in dieser Hinsicht:"Ibn Hischām, ... (* in Basra; † 8. Mai 829 oder 834 in Fustat), war ein arabischer Historiker, Grammatiker und Genealoge." http://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_Hisch%C4%81m Mit dem Jahr 830 als Todesjahr liege ich wohl nicht ganz falsch. Die Angaben der Wikipedia umfassen die Jahre 829 bis 834 als Todesjahr. Wie war das mit Tabari? "Abû Dscha'far Muhammad Ibn Dscharīr Ibn Yazīd at-Tabarī,... genannt at-Tabarī (* 839 in Amol, Tabaristân; † 19. Januar 923 in Bagdad), war ein bedeutender islamischer Historiker und Gelehrter persischer Abstammung. Über sein Leben sind nur wenige Daten erhalten." http://de.wikipedia.org/wiki/Tabari Also mit der Angabe CA. 930 als Todesjahr scheine ich auch nicht ganz falsch gelegen zu haben. Ich habe also nachweislich keinen "Mist" erzählt. Entscheidend ist auch nicht, ob die Autoren 200 oder 250 Jahre nach dem vermeintlichen Tode Mohammeds geschrieben haben. Entscheidend ist, dass der zeitlich Abstand ganz erheblich ist und ich habe die Größenordnung dieses zeitlichen Abstandes richtig benannt. Der zeitliche Abstand ist so groß, dass diese Quellen als historische Quellen nahezu wertlos sind. Aber auf diese Quellen muss sich der Orientalist berufen, um zu begründen, dass die Inschrift des Felsendoms dem Mohammed der islamischen Legende anspricht. Luxenbergs Interpretation beruht allein auf der Inschrift selber. Das sollte übrigens der Ausgangspunkt jeder Textinterpretation sein, nämlich der Urtext selber und nicht irgendwelche Dokumente, die jahrhunderte später geschrieben wurden. Das ist das Einmaleins der Textexegese. Ich kann auch nicht verstehen, weshalb der Orientalist hier so um sich schlägt. Ich werde mir von Ihm auch nicht den Mund verbieten lassen, falls er das mit EOD (End of discussion?) meint. Die Wikipedia steht nicht für Zensur sondern für Meinungsfreiheit. Auf den Diskussionsseiten soll man sachliche über den Artikel diskutieren und Verbesserungsvorschläge bringen. Genau das tue ich. Als Reaktion werde ich hier aufs übelste beschimpft und die Diskussion soll beendet werden, weil ich mich dem Orientalisten nicht unterwerfe. Auf sachliche Fragen und Einwände meinerseits antwortet er einfach nicht. Beiträge meinerseits werden als Bullshit bezeichnet, obwohl ich sie anhand von wissenschaftlichen Quellen untermauere. Auch der flehentliche Hinweis, dass hier nichts zu sehen gäbe, scheint mir mit einer freiheitlichen und demokratischen Gesinnung unvereinbar zu sein. Dieser Gesinnungsterror hat in der Wikipedia nichts zu suchen. Es muss möglich sein, hier rational über einen Text zu diskutieren. -- Zt3hnuio 00:33, 1. Jan. 2012 (CET)
Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr 2012. Und Du, Zt3hnuio, such Dir bitte irgendwo anders ein Diskussionsforum, es gibt genügend davon im http://www. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 01:16, 1. Jan. 2012 (CET)
Ja Danke, ebenfalls frohes neues. Ich lasse mir von Ihnen übrigens nicht den Mund verbieten. Diese Diskussionsseite ist dazu da, rational über den vorliegenden Artikel zu diskutieren und Verbesserungen vorzuschlagen. Genau das tue ich. Was nehmen sie sich hier heraus sich als Zensurbehörde aufzuführen? Ist das ein sachlicher Beitrag? Nein! -- Zt3hnuio 01:23, 1. Jan. 2012 (CET)
Das interessante ist, dass ich hier der einzige bin, der hier Quellen zitiert. Ich habe die Wikipedia selber zitiert. Ich habe Hans Jansen zitiert, ich habe Christoph Luxenberg zitiert und ich habe aus einem gemoeinschaftlichen Artikel der Autoren Groß, Ohlig, Popp und Puin zitiert, nämlich aus em Einleitungskaptiel von "Vom Koran zum Islam"; Schriften zur Frühgeschichte und zum Koran. Das war das erste Zitat betraf die Wortstellung von "Mohammed". Ich berufe mich also insgesamt auf 6 verschiedene wissenschaftliche Autoren. Als Reaktion schmettert man mir entgegen: Dummes Zeug, Unfug, Bullshit, Vandalismus, EOD (End of Discussion = Halts Maul) und schließlich 6. Hau ab! Das ist Wikipedia 2012, frohes Neues!-- Zt3hnuio 01:39, 1. Jan. 2012 (CET)
Ach, Zt3hnuio. Hier bezweifelst du die Existenz von Ibn Ishaq und berufst dich dabei auf einen Luxenberg, den es mit Sicherheit nicht gibt. Es gibt da einen Anonymus, der sich so nennt und gerade mal soviel Arabisch kann wie ich, also kaum etwas. Sowas ist keine ernstzunehmende Quelle. Unser Orientalist kann Arabisch, wesentlich besser als du und ich, und ist wirklicher Fachmann auf seinem Gebiet. Wo ich dir recht geben muss, ist, dass er häufig mit unschönen Worten um sich wirft, weswegen ich mich auch schon oft über ihn geärgert habe. Aber in deinem Falle hat er recht, auch wenn man das freundlicher ausdrücken könnte. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 03:34, 1. Jan. 2012 (CET) Übrigens: mit EOD liegst du in deiner Vermutung richtig.
Ach so, weil der Mann um sein Leben fürchtet und deshalb unter einem Pseudonym veröffentlicht, gibt es Ihn nicht? Das wird ja immer toller hier! Ibn Warraq gibt es dann wohl auch nicht, obwohl er auch unter einem Pseudonym veröffentlicht aus demselben Grunde. Der Rest sind persönliche Angriffe auf Luxenberg, die in keiner Weise fundiert sind. Wiederum hast du keinerlei Belege für Deine Behauptungen! Wenn du dich an der Diskussion beteiligen willst, dann zitiere die wissenschaftliche Literatur. Ich habe das hier getan. Was der Orientalist kann oder nicht kann, kann man dieser Diskussionsseite entnehmen. Einen sachlichen Dialog kann er jedenfalls nicht führen. Er hat sich nicht nur unfreundlich ausgedrückt, er war absolut unverschämt und ich habe Ihn gleich mehrfach fachlich widerlegt!-- Zt3hnuio 03:47, 1. Jan. 2012 (CET)
So, ich geh jetzt ins Bett. Dass ich mich in der Sylvesternacht überhaupt mit so etwas beschäftige ... -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 04:00, 1. Jan. 2012 (CET)
A propos Ibn Ishaq:
Lediglich eine Frage habe ich bei Jansen vermisst: Wie auch sonst üblich wird der Behauptung Ibn Hischams Glauben geschenkt, er habe eine viel ältere Vorlage eines Abu Ishâqs benutzt. Muss aber nicht diese These als literarischer und theologischer Topos angesehen werden, um der eigenen Geschichtensammlung und –produktion (im 9. Jahrhundert) ein höheres Alter und damit eine größere Autorität und Glaubwürdigkeit zu verleihen? Nach dem Zeugnis der zeitgenössischen Quellen aber kann um 750, die von Jansen angenommene Abfassungszeit von Abu Ishâq, diese bunte Fülle von Mohammedgeschichten noch nicht vorgelegen haben.
http://www.inarah.de/cms/rezension-zu-hans-jansen-mohammed-eine-biographie.html -- Zt3hnuio 04:06, 1. Jan. 2012 (CET)
Das, was hier abläuft, das wird ein Nachspiel haben, das verspreche ich Euch! -- Zt3hnuio 04:12, 1. Jan. 2012 (CET)
Und noch einmal eine Breitseite für unseren (Pseudo)Orientalisten:
http://www.inarah.de/cms/anmerkungen-zur-kritik-an-inarah.html
"3.4 Zum Terminus „Muḥammad“ als Epitheton für Jesus
Auch das nach Ansicht der Autoren ursprünglich als Epitheton für Jesus verwendete Partizip Perfekt bzw. Gerundivum „muḥammad – der zu Lobende, der Gepriesene“ werden von Daniel Birnstiel und Tilman Nagel anders gesehen. Letzterer behauptet13, dass eine Form wie muḥammad niemals am Anfang eines Satzes als Prädikatsnomen stehen könne, wie man es schon „im arabischen Elementarunterricht“ lerne.
Hätte Nagel noch einen Fortbildungskurs im Arabischen genommen, hätte er auch gelernt, dass solche gerundivisch zu verstehenden Partizipien durchaus am Anfang eines Satzes stehen können, wenn sie besonders betont sind, z.B. in der arabischen Version des „Gegrüßet seist du, Maria ...“:
mubārakatun anti bayna n-nisāʾi eine gesegnete (bist) du unter den Frauen
Da gerade die Verwendung der Form muḥammad als Epitheton für Jesus das größte kritische Echo in der Fachwelt ausgelöst hat, folgt noch einmal eine kurze Zusammenfassung der Belege aus dem Felsendom14:
Hier findet man folgende Wortfügungen15:
محمد عبد اللـه ورسوله
muḥammad(un) ʿabd(u) llāh(i) wa-rasūluh(u)
Zu loben ist (gelobt sei) der Knecht Gottes und sein Gesandter
also: der zu Lobende (muḥammad) = der Knecht Gottes (ʿabd allāh) = der Gesandte (rasūl)


انما المسيح عيسى ابن مريم رسول اللـه
in(na)mā l-Masīḥ(u) ʿĪsā bn(u) Maryam rasūl(u) llāh(i)
Denn Christus Jesus, Sohn der Maria, ist der Gesandte Gottes


also: Christus Jesus, Sohn der Maria (Masīḥ(u) ʿĪsā bn(u) Maryam) = der Gesandte (rasūl)


لن يستنكف المسيح ان يكون عبد اللـه
lan yastankif(a) l-Masīḥ(u) an yakūn(a) ʿabd(a) llāhi (= Sure 4:172).
Christus wird es nicht missachten, Gottes Knecht zu sein


also: der Messias (Masīḥ) = der Knecht Gottes (ʿabd(a) llāhi)
Ein ähnlicher Wortlaut findet sich in Sure 19:30:
„Er (Jesus) sprach: Ich bin der Knecht Gottes, er gab mir die Schrift und machte mich zum Propheten .“


اللهم صلي على رسولك وعبدك عيسى ابن مريم
allāh(u)m ṣallī ʿalā rasūl(i)k(a) wa-ʿabd(i)k(a) ʿĪsā (i)bn(i) Maryam
Herrgott, segne deinen Gesandten und Knecht Jesus, Sohn der Maria
also: der Gesandte (rasūl) = dein Knecht (ʿabd(i)k(a)) = Jesus, Sohn der Maria (ʿĪsā (i)bn(i) Maryam)


Wir rekapitulieren also die Gleichsetzungen:
der zu Lobende (muḥammad) = Knecht Gottes (ʿabd allāh) = der Gesandte (rasūl)
   Christus Jesus, Sohn der Maria (Masīḥ(u) ʿĪsā bn(u) Maryam) = der Gesandte (rasūl)
   der Messias (Masīḥ) = der Knecht Gottes (ʿabd(a) llāhi)
   der Gesandte (rasūl) = dein (d.h. Gottes) Knecht (ʿabd(i)k(a)) = Jesus, Sohn der Maria (ʿĪsā (i)bn(i) Maryam)


Wendet man unvoreingenommen die Grundregeln der Aussagenlogik an, so kommt man zu einem einfachen Ergebnis:
Die Epitheta betreffen alle ein und dieselbe Person, nämlich Jesus." -- Zt3hnuio 04:56, 1. Jan. 2012 (CET)
Jetzt kommen wir der Sache näher, denn der Stil wird immer "Lysozymer" und "Phoenixer". Der Hobbyorientalist kann es nicht lassen. Ich dachte zunächst, das wäre ein anderer. Aber die Ausdrücke wie "Mund verbieten lassen" u.ä. ist der echte Zungenschlag.
nocheinmal: m.E. Sperrumgeher. Die Seite archivieren. Evtl. user nachprüfen.--Orientalist 09:13, 1. Jan. 2012 (CET)
Sie irren sich. Ich habe weder mit Lysozymer noch mit Phoenixer irgendetwas zu tun. Ich habe auch nicht die Meinung von Hobbyorientalisten, wie Sie einer sind, kundgetan sondern von international renommierten Forschern auf dem Gebiet. Aber ich lasse mir von Ihnen tatsächlich nicht den Mund verbieten, denn genau das ist Ihr Ziel! Eine Ihaltliche Debatte soll mit allen Mitteln verhindert werden, weil sie sie fürchten. Die Wikipedia verkommt so zu einer Zensurbehörde, in der nicht sachlich diskutiert werden darf, sondern in der ein paar User Gesinnungsterror ausüben. -- Zt3hnuio 11:49, 1. Jan. 2012 (CET)
Ach ja, und noch ein schönes Schnipsel von mir: Die Felseninschrift sei eine "Polemik gegen die christliche Umgebung" und ein islamisches Gottshaus. In eine solches Gotteshaus haben Christen in der Regel überhaupt keinen Zutritt! Es ergibt überhaupt keinen Sinn, sich polemisch gegen die Christen zu wenden, wenn die Christen diese Polemik überhaupt nicht rezipieren können: yā ahla l-kitābi; Oh, Leute des Buches!". Dieser Ausruf ist folglich absurd, da die Leute des Buches Ihn niemals zu hören bekommen. Das ist die Interpretation des Orientalisten. Dass man daran berechtigte Zweifel haben darf, ist allzu offensichtlich. -- Zt3hnuio 13:24, 1. Jan. 2012 (CET)
das ist fachlich, islamwissenschaftlich völlig daneben. Bitte die reichhaltige Fachlitertur, wie am Ende des Artikel angegeben, lesen. Sonst wird es wieder mal nix. Bedankt und tschüss.--Orientalist 13:29, 1. Jan. 2012 (CET)
Bitte fangen sie einmal damit an Fachliteratur zu zitieren. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich reichlich Fachliteratur zitiert; sie bislang überhaupt nicht. Bisher haben sie hier nur Ihre Meinung kungetan und über alle Fachliteratur gestellt. Auf rationale Einwände gegen Ihre Meinung habe ich bisher lediglich "Unsinn", "Völlig Daneben", usw. als Reaktion vernommen. Letztlich ist es ein rationales Argument gegen Ihre Auslegung, auf dass sie wieder einmal keine rationale Erwiderung kennen. Sie sind zu einem rationalen Diskurs entweder unfähig oder unwillig, ich vermute es ist eine Mischung aus beidem. Letztlich bedeutet es: Orientalist = Schachmatt! -- Zt3hnuio 13:31, 1. Jan. 2012 (CET)
Hier hat einer was geschrieben, dem ich mich nur anschließen kann. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 13:45, 1. Jan. 2012 (CET)
+1 --Marcela Miniauge2.gif 14:03, 1. Jan. 2012 (CET)
Das war eine vernünftige Entscheidung. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 16:55, 1. Jan. 2012 (CET)

Schlussanmerkung von mir: Es gibt zwar Moscheen, die für Nicht-Muslime zugänglich sind. Die Haram des Felsendoms war jedoch unter Muslimischer Herrschaft für Ungläubige verboten. Das heißt Ungläubige durften unter Muslimischer Herrschaft, den Felsendom nicht betreten. Die Frage ist also berechtigt, weshalb die Inschrift der Felsendom die Leute des Buches anruft, wenn sie Felsendom überhaupt nicht betreten dürfen. Das brachte das Fass offenbar vollständig zum Überlaufen, dass der User für diese Frage gesperrt wurde.

Gut, heute habe ich mich dann als User Kloiber in die Diskussion eingemischt. Das Ergebnis sah folgendermaßen aus:

"Laut Wikipedia war Juden und Christen unter islamischer Herrschaft der Zutritt zum Tempelberg verwehrt. http://en.wikipedia.org/wiki/Temple_Mount Es bleibt also die Frage, weshalb die Leute des Buches im Felsendom angerufen werden, obwohl sie ihn überhaupt nicht betreten durften.-- Kloiber 10:53, 2. Jan. 2012 (CET)
die absurde Frage ist schon oben gestellt worden. Es gibt keinen wiss. Beleg, daß die "Schriftbesitzer" den Tempelberg grundsätzlich nicht betreten durften. Die Befestigung stammt aus der osmanischen Zeit. Der Felsendom war in der Gründerzeit ein offener Bau und die Schrift für alle lesbar. Auch im Koran werden die Buchbesitzer x-mal angerufen, selbst wenn sie den Koran nicht lesen konnten. Viele konnten das; in Hira gab es Christen, die im Auftrage der Muslime Koranexemplare angefertigt haben. Laut en:WP - das ist keine Quelle.--Orientalist 11:10, 2. Jan. 2012 (CET)
Nun, ich habe die englischsprachige Wikipedia zitiert. Auch habe ich gelesen, dass Ungläubigen mitterlweile wieder das Betreten des Inneren des Felsendoms verboten ist. Wenn das alles nicht stimmen sollte, dann ist das Anlass dafür die entsprechenden Artikel zu überarbeiten. Die Inschrift im Felsendom richtet sich offenbar an diejenigen Menschen, für die der Felsendom geschaffen wurde. Das sind laut Artikel Muslime. Ferner ist es der heiligste Bezirk nach Mekka und Medina. Auch dort dürfen Ungläubige ihre Füße nicht hinsetzen. Die Frage drängt sich deshalb auf. Ich habe mir jetzt auch den französichsprachigen Artikel zum Felsendom durchgelesen, der auch interessant ist. Dort werden beispielsweise Kontroverse Ansichten über seine Funktion erwähnt. Beispielsweise habe ich folgendes gelesen:
"Il est difficile à l'heure actuelle de connaître précisément les facteurs qui poussèrent le calife omeyyade Abd al-Malik à commander la construction du dôme du Rocher, dont la fonction précise n'est pas déterminée par sa forme ni par ses inscriptions. Plusieurs facteurs, à la fois politiques et symboliques, peuvent être cités."
Auf Deutsch: Es ist derzeit schwierig genau zu erkennen, welche Faktoren den Omayyadenkalifen Abd al-Malik dazu veranlasst haben, den Bau des Felsendoms zu befehlen, dessen genaue Funktion nicht genau bestimmt werden kann, weder anhand seiner Form noch anhand seiner Inschrift. Vielfältige Faktoren, beispielsweise politische, sympolische, könnten angeführt werden.
Das heißt, dass man sich in der Wissenschaft offenbar über die Bedeutung des Baus und seiner Inschrift keinen Reim machen kann. Es erstaunt deshalb nicht, dass hier darüber engagiert diskutiert wird. Die wissenschaftliche Diskussion könnte ja im Deutschsprachigen Artikel auch einen Niederschlag finden. Damit würde ein komplexeres Bild gezeichnet werden als es der Artikel derzeit tut.-- Kloiber 11:40, 2. Jan. 2012 (CET)
ich habe keine Lust mehr, mit einem neuen Diskuaccount zu diskutieren. Im Art. sind die unterschiedlichen Gründe für den Bau wohl erwähnt. Und ein solcher Satz: Die Inschrift im Felsendom richtet sich offenbar an diejenigen Menschen, für die der Felsendom geschaffen wurde. Das sind laut Artikel Muslime. ist wissenschaftlich unterirdisch. In der Inschrift werden klar die Buchbesitzer angesprochen - in diesem Fall die Christen, deren Jesus-Vorstellung vom Koran abweicht. Bedankt und tschüss.--Orientalist 11:55, 2. Jan. 2012 (CET)
Laut Artikel handelt es sich aber um ein muslimisches Gotteshaus. Da scheint es naheliegend davon auszugehen, dass die primären Rezipienten der Inschrift Muslime seien sollen. Aber es ist interessant, dass Sie diese Meinung ablehnen. Ich zitiere deshalb noch mal aus der französischen Wikipedia:
"On peut y voir une affirmation de la grandeur de l'islam à la fois en direction des nouveaux convertis, des musulmans hésitants et des non-musulmans28, mais Myriam Rosen-Ayalon en a montré aussi les tenants eschatologiques afin d'appuyer sa thèse selon laquelle le dôme du Rocher est une préfiguration de la Jérusalem céleste"
Man kann darin (in der Inschrift) eine Affirmation der Großartigkeit des Islams gerichtet an neue Konvertieten, zögernde Muslime und Nicht-Muslime erblicken, aber Myrian Rosen-Ayalon hat gezeigt, dass... Der Felsendom scheint sich also ursprünglich vornehmlich an Nicht-Muslime oder zweifelnde Muslime gewendet zu haben. Das ist etwas seltsam angesichts dessen, dass es sich hier um ein zentrales Heiligtum des Islam handelt.
Der französischsprachige Artikel enthält auch eine sehr interessante Diskussion des Inneren Dekors des Felsendoms. Ich möchte also vorschlagen, das weitgehend zu übernehmen. Ich zitiere:
"Du point de vue de l'iconographie, on note l'absence totale de représentations figurées : ni humains, ni animaux ne sont représentés dans les mosaïques. On trouve par contre de nombreux motifs végétaux (guirlandes, feuilles d'acanthe, rinceaux de vigne, arbres réels et imaginaires, rosettes), et, à l'intérieur des arcades circulaires et octogonales et du tambour du dôme, des bijoux sous la forme de couronnes sassanides et byzantines, de pectoraux et autres joyaux.
La symbolique du décor du dôme a soulevé bien des questions et interprétations ; il semble en effet, étant donné son agencement et son iconographie, que celui-ci n'avait par pour seule vocation d'être ornemental et chatoyant. Oleg Grabar pense que les bijoux peuvent être interprétés comme des symboles de nations défaites suspendus comme des trophées sur les murs (spolia) 24, ainsi qu'on en trouvait à la kaaba, mais beaucoup d'autres lectures, contradictoires ou complémentaires, ont été apportées.
On a souvent rapproché les mosaïques du dôme de mosaïques chrétiennes, comme celles de l'Église de la Nativité à Bethléem, par exemple. En effet, il est assez probable que leurs réalisateurs soient des artistes chrétiens ou musulmans récemment convertis, et formés dans des traditions chrétiennes ou juives."
"Vom Standpunkt der Ikonographie aus betrachtet, bemerkt man das Vollständige Fehlen von figurativen Repräsentationen: Weder Menschen noch Tiere werden auf den Mosaiken dargestellt. Man findet aber viele pflanzliche Motive (Girlanden, Akazienblätter, Weintrauben, echte und imaginäre Bäume, Rosen), und, im Inneren der kreisförmigen Arkaden und Oktagon und am Rand des Doms, Schmuckstücke in der Form von sassanidischen und byzantinischen Kronen, pectorauch(?I und andere Juwelen.
Die Symbolik des Inneren des Domes regt zu vielen Fragen und Interpretationen and; es scheint aufgrund seiner Anordnung und Ikonographie, dass es sich hierbei nicht lediglich um eine ornamentale und schillernde Aufgabe handelt. Oleg Grabar glaubt, dass die Schmuckstücke als Symbole der besiegten Nationen interpretiert werden können, die ...aber viele andere Lesungen, widersprechende oder komplimentierende, sind vorgetragen worden.
Man hat oft die Mosaiken des Doms mit christlichen Mosaiken verglichen, wie jenen aus der Geburtskirche in Bethlehem. Schließlich ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihre Erschaffer entweder christliche Künstler oder frisch konvertierte Muslime waren, die in christlichen und jüdischen Traditionen standen."
Luxenberg hat die Pflanzlichen Motive als Darstellung des Paradiesgartens interpretiert. Wenn niemand Protest erhebt, werde ich das in den Artikel einfügen. -- Kloiber 12:22, 2. Jan. 2012 (CET)
Nur reputable Quellen und ihre genaue Angabe! Grabar, Rosen-Ayalon, Busse sind grundlegend. Vorsicht! Grabar hat seine Ansichten modifiziert. --Orientalist 12:27, 2. Jan. 2012 (CET)
Danach wurde mein Account mit sofortiger Wirkung und folgender Begründung gesperrt:
Hier ist der Benutzer Kloiber. Ich kann mich seit der Ihrer Sperrung nicht anders an sie wenden. Bitte entsperren sie meine Account. Ich habe ein konkrete Ergänzung des Artikels "Felsendom" vorgeschlagen. Es sollten Teile des entsprechenden französischen Artikels übernommen werden. Die entsprechenden Passagen habe ich zum Teil bereits ins Deutsche übersetzt. Ich kann daher nicht erkennen, dass ich gegen irgendwelche Wikipediaregeln verstoßen hätte. Ich verstehe auch nicht den Grund für meine Sperrung. Ich möchte sie daher bitten, die Sperrung aufzuheben, damit der Artikel verbessert werden kann. -- 130.149.194.79 12:55, 2. Jan. 2012 (CET)
WP:VM. mehr gibt es dazu nicht zu sagen. --JD {æ} 12:59, 2. Jan. 2012 (CET)
Der Link enthielt folgenden Abschnitt:

Benutzer:Kloiber (erl.)

Kloiber (Diskussion • Beiträge • Uploads • Sperr-Logbuch • Logbuch) Nachfolgeaccount des gespertten Benutzer:Zt3hnuio. Macht weiter wie gehabt. -- CC 12:25, 2. Jan. 2012 (CET)
Kloiber wurde von JD unbeschränkt gesperrt, Begründung war: Sperrumgehung, keine Besserung erkennbar. –SpBot 12:28, 2. Jan. 2012 (CET)
Nachfolgeaccount soll wohl bedeuten, dass man mich für den User Zt3hnuio hielt, was schlicht nicht stimmt. Die weitere Begründung war: "keine Besserung erkennbar" War für mich allerdings so nicht verständlich. Daraufhin habe ich mir angeschaut, weshalb der Benutzer:ZT3hnuio gesperrt wurde:
Dieser Benutzer ist zurzeit gesperrt. Zur Information folgt ein aktueller Auszug aus dem Benutzersperr-Logbuch:
  • 13:59, 1. Jan. 2012 Septembermorgen (Diskussion | Beiträge) sperrte „Zt3hnuio (Diskussion | Beiträge)“ für den Zeitraum: Unbeschränkt (Erstellung von Benutzerkonten gesperrt, E-Mail-Versand gesperrt, darf eigene Diskussionsseite nicht bearbeiten) ‎ (Kein Wille zur enzyklopädischen Mitarbeit erkennbar: Reiner Diskussionsaccount)
  •  
  • Acha, also kein Wille zur entyklopädischen Mitarbeit erkennbar. Reiner Diskussionsaccount. Zu dem Schluss gelangte der sperrende Admin nach zwei Diskussionsbeiträge von mir, in letzterem habe ich sogar ganz konkrete Verbesserungen am Artikel vorgeschlagen. 
Zwischenzeitlich hatte ich mich an den User Orientalist gewandt, um zu erfahren, was er davon hält. Das war seine Reaktion:

Sperrung Kloiber [Bearbeiten]

Hallo Orientalist, hier spricht der Benutzer Kloiber. Ich kann mich leider nicht anders an Dich wenden. Bitte veranlasse die Aufhebung meiner Sperrung, dammit ich den Abschnitt über das Innendekor im Felsendom wie detailliert vorgeschlagen anfertigen kann. MfG -- 84.38.67.183 13:20, 2. Jan. 2012 (CET)
das kann ich nicht veranlassen. Für Innendekor ist heute die Arbeit von M. Rosen-Ayalon grundlegend. Sie hat erstmals die gesamte Länge des Dekors in Farbe publiziert.--Orientalist 13:23, 2. Jan. 2012 (CET)
Die französiche Wikipedia zitiert auch Rosen-Ayalon. Wir könnten das also übernehmen. Es sind auch zwei sehr schöne Abbildungen dort publiziert. An wen kann ich mich denn hinsichtlich der Sperrung richten? Ich muss hier über einen Proxyserver gehen, weil mir alle Rechte entzogen wurden. Ich kann noch nicht einmal meine eigene Diskussionsseite bearbeiten. Der Gund für meine Sperrung soll sein: (Sperrumgehung, keine Besserung erkennbar) Ich kann die Begründung nicht nachvollziehen. -- 84.38.67.183 13:46, 2. Jan. 2012 (CET)
bei mir bist Du an der falschen Adresse. Du kannst Dich mit dem sperrenden Admin auseinandersetzen.--Orientalist 13:56, 2. Jan. 2012 (CET)
die Übertragung aus der franz. WP wäre ein sehr schlechter Ansatz gewesen. Man benutzt die Originalstudie und nimmt dazu die wiss. Auseinandersetzung durch H. Busse (1991). Jetzt isses echt gut gewesen. --Orientalist 14:08, 2. Jan. 2012 (CET)
Der französiche Artikel ist mit vielen Zitaten belegt. Das kann man übermehen, was man auch sehr häufig bei fransösichsprachigen Artikeln sieht: Dies Abschnitt ist einer Übersetzung aus .... Bislang enthält der Deutsche Artikel überhaupt keine Darstellung des Innendekors. Aber das mal ganz Beiseite: Ist das ein Grund dafür mich zu sperren? Ich werde hier davongejagd und habe gegen keine Wikdipediaregel verstoßen. Ich habe niemanden persönlich Angegriffen. Ich habe keinen Vandalismus betrieben. Ich habe konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht. Wenn ich ein Einzelfall bin, dann kann es der Wikipedia egal sein. Aber Werbung macht Ihr so nicht für eine Zusammenarbeit. Ich möchte zumindest wissen, was ich verbrochen habe. Aber selbst das teilt amn mir nicht mit. -- 84.38.67.183 14:22, 2. Jan. 2012 (CET)
siehe diese Seite, ganz oben, im braunen Feld. Hier ist jetzt Ladenschluß.--Orientalist 14:37, 2. Jan. 2012 (CET)
Wie heißt es so schön? Der Ton macht die Musik. Eine Begründung für meine Sperrung gibt es nicht. Ferner ist es in der Wikipedia Usus fremdsprachige Artikel zu übernehmen, wenn es noch keine eigensprachliche Entsprechung gibt. Das war also auch nur vorgeschoben. Eine Begründung dafür, mich zu sperren, war es sicherlich nicht. Schließlich bin ich der Frage nachgegangen, ob "Kein Wille zur enzyklopädischen Mitarbeit erkennbar: Reiner Diskussionsaccount" überhaupt ein Grund zur Sperrung eines Accounts seien kann. Die Wikipedia gibt folgende mögliche Gründe für eine Benutzersperrung an: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Benutzersperrung Ein Administrator kann ohne Antrag sperren, falls Benutzer Also, reiner Diskussionsaccount ist kein ausdrücklicher Sperrgrund. Könnte das ein Verstoß gegen ein Grundprinzip der Wikipedia sein? Was sind die Grundprinzipien:  Unter, was Wikipedia nicht ist wird aufgeführt: 2. Wikipedia dient nicht der Theoriefindung, sondern der Theoriedarstellung. In Artikeln sollen weder neue Theorien, Modelle, Konzepte oder Methoden aufgestellt, noch neue Begriffe etabliert werden. Ebenso unerwünscht sind nicht nachprüfbare Aussagen. Ziel des Enzyklopädieprojektes ist die Zusammenstellung bekannten Wissens. Ich habe keine Theoriefindung betrieben. Ich habe ein bekanntes Problem einer bestehnden Theorie aufgezeigt. Deshalb habe ich angeregt des neutralen Standpunktes wegen unterschiedliche Theorien im Artikel zubenennen und konkret vorgeschlagen, wie der Artikel zu verbessern ist. Ich habe auch nur nachprüfbare Aussagen gemacht.