Das dritte Reich und die Islamisierung des Westens


Ich möchte hier erläutern, was Nazi-Deutschland mit der Islamisierung Europas und der USA zu tun hat.

Die Nazis und der Holocaust dominieren unseren öffentlichen Diskurs. Denn immer wenn es um die Frage geht, was ist richtig und was ist falsch, wird auf Hitler rekurriert. Es wird gefragt: Was hätte Hitler getan? Das beantwortet dann die Frage von Richtig und Falsch. Alles was Hitler tat, ist falsch, alles was Hitler ablehnte, ist richtig.

Dieses Dogma darf nicht hinterfragt werden. Wer daran zweifelt oder sagt: "Aber Hitler hat doch Autobahnen gebaut?" oder "Aber Hitler hat doch seinen Schäferhund Blondi geliebt?" der steht schon im Verdacht ein verkappter Nazi zu sein.

Überhaupt hat die offizielle Geschichtsschreibung mit der Zeit dazu geführt, dass Hitler und die Deutschen immer weniger Menschen und immer mehr halbtoten Zombies und mephistophelischen Gestalten glichen. Jedenfalls waren die Deutschen während des dritten Reiches keine Menschen sondern Reinkarnationen des Bösen an sich. Die Deutschen sind das Tätervolk. Das ist der neue Rassismus, der sich gegen uns richtet.

Daraus hat sich ein historisches Dilemma entwickelt. Wie erklärt man wissenschaftlich, dass ein Volk sich normal während ca. 1000 Jahren entwickelt hat, um sich dann samt Führung 12 Jahre lang in das Böse an sich zu verwandeln, um danach wieder als Menschen auf der Bühne der Geschichte zu erscheinen?

Daniel Goldhagen hatte dafür eine geniale Lösung: Die Deutschen sind von Grund auf Schlecht. Das waren sie schon immer und werden sie immer bleiben. Das Böse des Deutschen ist in seiner Kultur begründet, die den genozidalen Judenhass als notwendigen Bestandteil hat. Mit diesen Thesen aus "Hitlers willige Vollstrecker" wurde Goldhagen berühmt. Daraus folgt unmittelbar die - von Goldhagen unausgesprochene - These, dass es ein Gutes wäre Deutschland zu zerstören.

Wenn Mensch Meier so ein Buch über irgendwelche Menschen, beispielsweise Juden, geschrieben hätte, dann wäre er in Deutschland wegen Volksverhetzung eingesperrt worden - damit ist "Meinungsfreiheit" auch nur ein Wunsch und keine Wirklichkeit in Deutschland. Aber Rassismus gegenüber Deutschen ist nicht nur gesellschaftlich akzeptiert, es ist sogar schick! Deutschland verrecke ist der Slogan der verblendeten Linke!

Weil sich Goldhagens Ansatz nicht hat durchsetzen können, ist das dritte Reich nach wie vor ein Phänomen, welches historisch nicht erklärbar ist. Der Grund dafür ist nicht, dass durch teuflische oder göttliche Intervention die Deutschen plötzlich andere Menschen wurden. Der Grund dafür ist, dass unser Geschichtsbild vom dritten Reich mittlerweile ein schlechter Roman ist. Während Schwarz-Weiß-Malen sprichwörtlich für schlechte Literatur ist, kann die historische Literatur über Nazi-Deutschland nicht schwarz genug sein. Wer da Grautöne entdeckt oder gar einige weiße Flecken, der muss sich warm anziehen. Wer Farbtöne entdeckt, dürfte den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen.

Wer in Hitler einen Menschen erkennt, der ist nicht etwa ein böser Nazi. Das wird uns zwar so beigebracht, aber das ist falsch. Wer das dritte Reich verstehen und daraus lernen will, der muss Hitler und die Deutschen als Menschen begreifen. Ansonsten ist die Erinnerung an den Nationalsozialismus nur ein neuer Rassismus, ein antideutscher Rassismus, womit der heutige Zustand beschrieben wird.

Letztlich wird mit diesem ahistorischen Geschichtsbild der Selbsthass der Deutschen erzeugt, der es wiederum uns Deutschen erschwert, für unser Land einzustehen und von Einwanderern zu fordern, Deutsche zu werden. Damit meine ich nicht nur die Übernahme der Staatsbürgerschaft sondern auch die Übernahme der Sprache und zentralen Werte dieses Landes. Das ist aber eine selbstverständliche und notwendige Forderung, die jedes traditionelle Einwanderungsland von den Immigranten abverlangt.

Womit wir schließlich beim Thema islamische Immigration angelangt sind. Als Michael Stürzenberger seinen Thesenpapier gegen die Islamisierung mit Forderungen gegenüber muslimischen Immigranten veröffentlichte, erntete er einen Sturm der Entrüstung. Dabei hatte er im Wesentlichen nur das eingefordert: Muslime müssen sich von der Scharia lossagen und sich zum Grundgesetz bekennen. Wer das nicht will, der ist nicht willkommen in Deutschland. Nüchtern betrachtet ist das eine selbstverständliche Forderung. Der emotionale Aufruhr speiste sich - bewusst oder unbewusst - aus unserem rassistischen Verhältnis zu uns selbst.

Dieses Phänomen ist mittlerweile nicht nur ein deutsches Phänomen; es ist ein westliches Phänomen. Denn so sehr man es auch versucht, die Deutschen sind den Amerikaner, Franzosen oder Engländern einfach zu ähnlich als dass man das dritte Reich als rein deutsches Phänomen beschreiben könnte. Die westliche Kultur ist zu sehr von der deutschen Kultur geprägt, als dass man sie als Marginalie abtun könnte. Schließlich sind die westlichen Alliierten zumindest durch Tatenlosigkeit zu Mitschuldigen am Holocaust geworden. Daraus hat sich ein genuin westlicher Selbsthass entwickelt.

Erst wenn wir diesen Selbsthass ablegen und ein normales patriotisches Verhältnis zu unserem Land und unserer Kultur entwickelt, werden wir eine Zukunft haben. Das gilt insbesondere für Deutschland, es gilt aber mittlerweile auch für England, Frankreich und die USA.